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Kiel Thoroe mit klarem Linkskurs für Kiel
Kiel Thoroe mit klarem Linkskurs für Kiel
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18:12 01.10.2019
Von Michael Kluth
Der Mann mit der Mütze hinter seinen Plakaten: Björn Thoroe geht mit zwei zentralen Botschaften in den Oberbürgermeisterwahlkampf. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
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Kiel

Das Wahlkampfmotto solle zugleich Kritik an der Amtsführung des Oberbürgermeisters Ulf Kämpfer (SPD) ausdrücken als auch vermitteln, dass es in Zukunft besser werden kann, sagt Thoroe.

Seine Plakate zeigen den Mann mit der Mütze und genau zwei Leitmotive von ihm: "Wohnen darf kein Luxus sein" und "Klimanotstand ernst nehmen".

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Autos in Kiel den Platz wegnehmen

Als Linker kann Björn Thoroe sich mehr Klarheit leisten als der Sozialdemokrat Ulf Kämpfer. Er macht keinen Hehl daraus, dass er Autos den Platz und Wohnungskonzernen die Rendite wegnehmen will. Ein Kandidat auf klarem Linkskurs.

Ergänzt wird der Plakatwahlkampf, der am kommenden Wochenende startet, mit 20.000 Flyern und 4250 Aufklebern.

Die Aufkleber haben 17 Motive. In Sprechblasen über dem Konterfei des Kandidaten steht zum Beispiel: "Weniger Prestigeobjekte, mehr Wohnungsbau", "Wohnraum first, Hotels second", "Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten", "Für ein Schwimmbad in Mettenhof" und "Gebt uns Katzheide zurück - jetzt und ganz!"

Sprüche mit Sprühkreide

Eine Besonderheit des linken Wahlkampfs ist das Mittel der Sprühkreide. Die Linken wollen zum Beispiel auf Radwege sprühen: "Null Liter auf 100 Kilometer". Auf Gehwege in Gaarden: "Katzheide Ja!" Auf den Sprühdosen steht, dass die Kreide umweltverträglich sei und im Regen abgewaschen werde.

Darüber hinaus setzt Thoroe aufs Internet. Die Hälfte des Wahlkampfbudgets in Höhe von 5000 Euro wird für social media eingesetzt: Twitter, Facebook, Instagramm und die Website www.bjoern-thoroe.de. Zum Budget kommen Spenden in Höhe von bislang 860 Euro hinzu.

In Gaarden will Björn Thoroe auf jeden Fall Erster werden

Örtlich werden Gaarden, Mettenhof und der Blücherplatz im Fokus des linken Wahlkämpfers stehen. Hier will Thoroe seinen Haustürwahlkampf machen.

Als Etappenziel formuliert Thoroe den Anspruch, den Amtsinhaber Kämpfer in die Stichwahl zu zwingen. Und: "Wenigstens in Gaarden will ich auf jeden Fall Erster werden!"

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