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Kiel Bombendrohung legte Rathaus Kiel lahm
Kiel Bombendrohung legte Rathaus Kiel lahm
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12:33 17.10.2019
Von Niklas Wieczorek
Gegen das Rathaus Kiel liegt eine Bombendrohung vor. Die Mitarbeiter haben das Gebäude laut Polizeiangaben bereits verlassen. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Das Rathaus Kiel ist nach einer Bombendrohung evakuiert worden. Nicht die erste Bedrohungslage in dieser Woche. Am Dienstag waren Bombendrohungen gegen mindestens drei deutsche Rathäuser – Köln, München und Bremen – eingegangen, der Kieler Polizei war das sehr wohl bekannt. Die Drohungen wurden allerdings als nicht ernstzunehmend eingestuft. Ein rechter Hintergrund wurde angenommen.

Liveblog: Aktuelle Infos zur Bombendrohung gegen das Rathaus Kiel

  • 17.10.19 11:36
    +++ Eine Videozusammenfassung von der Räumung des Rathauses +++


  • 17.10.19 10:25
    +++ Nächster Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr Kiel +++

    Im Gewerbegebiet "Alte Weide" läuft aktuell ein Gefahrguteinsatz.
  • 17.10.19 10:17
    +++ Entwarnung +++

    Polizeisprecher Björn Gustke und Ordnungsdezernent Christian Zierau geben Entwarnung: Es wurde nichts Verdächtiges gefunden und auch die im Drohschreiben angekündigte Zeit ist abgelaufen. Damit ist das Rathaus wieder frei. „Gut, dass wir wieder für die Bürgerinnen und Bürger arbeiten können“, sagt Zierau, der sich für den reibungslosen Ablauf bei Mitarbeitern und Einsatzkräften bedankt.

    In dem Schreiben war eine Explosion für 12 Uhr angekündigt.
  • 17.10.19 10:06
    +++ Beratungen laufen +++

    Polizei und Stadt-Offizielle stimmen sich derzeit ab. Sollten die Hunde auf nichts Verdächtiges stoßen, könnte der Einsatz gegebenenfalls schnell beendet werden und auch der Publikumsverkehr im Rathaus wieder anlaufen.
  • 17.10.19 09:56
    +++ Drohungen in mehreren Städten +++

    Offenbar gibt es auch heute Drohungen gegen Rathäuser in mehreren Städten. Das bestätigte die Polizei auf KN-Anfrage. Einen Zusammenhang herzustellen, wäre nach Angaben eines Sprechers aber derzeit „reine Spekulation“.
  • 17.10.19 09:52
    +++ Treutel und Zierau informieren Polizei +++

    Die Drohung ist am Morgen im E-Mail-Posteingang des Rathauses eingegangen, heißt es von der Stadt Kiel. Die zuständigen Mitarbeiter informierten daraufhin Bildungsdezernentin Renate Treutel, die den abwesenden Oberbürgermeister Ulf Kämpfer vertritt, und Ordnungsdezernent Christian Zierau. Nach kurzer Rücksprache mit der Polizei Kiel entschied man sich, per Feueralarm das Rathaus zu räumen.
  • 17.10.19 09:47
    +++ Nicht die erste Bombendrohung in Schleswig-Holstein +++

    In den vergangenen Monaten hatten mehrfach Bombendrohungen die Einsatzkräfte in Schleswig-Holstein auf Trab gehalten. Im März 2019 war das Rathaus von Rendsburg betroffen. Zuvor musste nach einer Bombendrohung der Bahnhof Pinneberg kurzzeitig gesperrt werden, auch gegen das Flensburger Rathaus lag eine Bombendrohung vor. Weiter betroffen waren vier Landgerichte (unter anderem Kiel), eine Marktpassage in Heide (Kreis Dithmarschen) und der Lübecker Hauptbahnhof. Bei keinem der Vorfälle waren später verdächtige Gegenstände gefunden worden.


  • 17.10.19 09:46
    +++ Hunde schnüffeln im Gebäude +++

    Zwei Spürhunde konnten aus dem Kieler Bereich herangefahren werden. Sie sind jetzt im Rathaus-Foyer unterwegs.
  • 17.10.19 09:39
    +++ Spürhund ist angefordert +++

    Die Polizei Kiel hat nach der Bombendrohung gegen das Rathaus Kiel einen Bombenspürhund angefordert. Dieser soll das Gebäude an der Fleethörn nach einem gefährlichen Gegenstand absuchen. Unklar ist derzeit, wann der Spürhund am Rathaus eintrifft und wann die Arbeiten beginnen können.
  • 17.10.19 09:38
    +++ Publikumsverkehr ist eingestellt +++

    Alle Bürger, die einen Termin im Rathaus haben, werden vertröstet. Der Publikumsverkehr ist komplett eingestellt worden. Derzeit kann noch nicht gesagt werden, wie lange das Rathaus Kiel gesperrt bleibt.
  • 17.10.19 09:20
    +++ Bombendrohung gegen das Rathaus Kiel +++

    Im Rathaus Kiel ist eine Bombendrohung eingegangen. Das bestätigte die Polizei Kiel am Donnerstagvormittag. Mitarbeiter haben das Verwaltungsgebäude laut Polizeisprecher Matthias Felsch bereits verlassen. Die Beamten sperren den Rathausplatz ab und überprüfen die Lage, so die Polizei Kiel.

    Detaillierte Informationen konnte Kiels Polizeisprecher Matthias Felsch noch nicht mitteilen. Auch wie der Einsatz nach der Bombendrohung gegen das Rathaus Kiel weiter verlaufen soll, ob beispielsweise Spürhunde eingesetzt werden, ist offenbar noch unklar. Mit rot-weißem Absperrband und Streifenwagen machte die Polizei zunächst die Absperrung auf dem Rathausplatz deutlich.
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