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Kiel Deshalb lohnt sich der Kieler Tatort
Kiel Deshalb lohnt sich der Kieler Tatort
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07:00 17.03.2017
Von Christian Trutschel
Die Cybercrime-Spezialisten Cao (Yung Ngo, li.) und Dennis (Mirco Kreibich, re.) überprüfen mit Klaus Borowski (Axel Milberg, Mitte) das Handy des Toten. Quelle: NDR/Christine Schroeder
Kiel

Bemerkenswert an „Borowski und das dunkle Netz“ (Sonntag, 20.15 Uhr, ARD) ist nicht nur die furiose, initiale Ego-Shooter-Sequenz, aus deren Brutalität und Kaltblütigkeit es elegant und bruchlos in die Kieler Ermittlungsarbeit geht. Bemerkenswert und auffällig ist die Vielfalt ästhetischer Kunstgriffe, mit denen dieser Tatort, ein hochklassiger Genremix aus Thriller, Horror und Groteske, bis an die Grenzen des Formats geht.

Ein gemeinsames Verdienst von Regie (David Wnendt), Drehbuch (Thomas Wendrich und David Wnendt), Musik (Enis Rotthoff), Kamera (Benedict Neuenfels) und sorgfältig gecasteten Schauspielern. Darunter Svenja Hermuth als die Rosi vom Hotel Oase. Etwa dreimal so dick wie ihr platonisch geliebter Auftragskiller, der ihr erstes Angebot ablehnt, kann sie endlich seine beinah nackte Magerschönheit genießen. Doch bald raffen Pralinen sie hin, versehentlich.

Kieler Tatort ermittelte bei Spiel des THW Kiel

Diesen Auftragskiller, nervös und brüchig gespielt von Maximilian Brauer, Ensemblemitglied der Volksbühne in Berlin, müssen Borowski (Axel Milberg) und Brandt (Sibel Kekilli) finden. Er wurde im Darknet angeheuert. Nur von wem?

Abgesehen von der rundum (inklusive Hein Daddel) gelungenen, bundesweit funktionierenden Sequenz, in der Killer und Verfolgerin ein THW-Spiel im Mekka des Handballs stören, ist die Figur der Sarah Brandt in diesem „Tatort“ herausragend gestaltet worden. So ist am Ende sie es, die den Fall löst.

Hier sehen Sie Bilder vom Tatort "Borowski und das dunkle Netz"
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KN-online (Kieler Nachrichten) 17.03.2017