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Kiel Messe "contacts" auf Rekordkurs
Kiel Messe "contacts" auf Rekordkurs
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06:45 19.05.2017
Von Martin Geist
Was früher ein schwarzes Brett mit Stellenangeboten war, heißt heute Jobwall. Egal, Angebote gab es bei der "contacts" jedenfalls zuhauf. Quelle: Martin Geist
Kiel

„Einige Anregungen habe ich schon erhalten, und ich hoffe auf weitere.“ Hendrick Block wirkt nicht nur wegen des Wetters entspannt. Seinen Abschluss in Elektrotechnik hat er schon in der Tasche, eine Phase als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Fakultät geht zu Ende, nun sucht er etwas Neues. Jemand mit seiner Qualifikation darf da zuversichtlich sein, und der 31-Jährige ist es auch. Andererseits würde Block gern in Kiel bleiben, und deshalb muss man halt doch ein bisschen suchen.

Aber nur ein bisschen. Meint zum Beispiel Christoph Eichhorn von ma Design. Selbst hat er an der Muthesius-Kunsthochschule Design studiert, nun arbeitet er bei ma als Interface-Designer und ausnahmsweise, so wie bei der „contacts“, als Nachwuchs-Aquisiteur. Der Bedarf des Unternehmens vom Düvelsbeker Weg ist groß, sodass es im Grunde ein Muss ist, bei dieser Messe fast direkt vor der Haustür Präsenz zu zeigen.

Auch die Ferchau Engineering GmbH ist eine gute Adresse für Heimatverbundene. Am Standort Kiel beschäftigt die Ingenieur- und IT-Dienstleisterin etwa 230 Kräfte, und es dürften gern noch einige mehr sein. Ingenieurwissenschaftler und Informatiker sind gefragt, aber auch Absolventen anderer Fachrichtungen wie Betriebswirtschaft.

Die Literatur- und Medienwissenschaftlerin Wiebke Brüggensiecker ist in der Stabsstelle des Uni-Präsidiums für die „contacts“ zuständig und vermeldet für die inzwischen 18. Auflage dieser Messe einen neuerlichen Rekord. 70 Firmen sind dabei, etliche weitere mussten abgewiesen werden, denn Wiebke Brüggensiecker hat überhaupt keine Optionen.

Badespaß mitten in der Innenstadt - das soll bald in Kiel möglich sein. Sportdezernent Gerwin Stöcken (SPD) denkt über ein Badeschiff in der Hörn nach. "Was in Berlin möglich ist, muss doch auch in Kiel möglich sein", sagt der Dezernent selbstbewusst.

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