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Kiel Rasenangeln auf dem Norder
Kiel Rasenangeln auf dem Norder
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07:05 18.08.2017
Von Frida Kammerer
Casting-Sportler Heinz Maire-Hensge (51) wirft mit einem Gewicht auf eine gelbe Holzplatte, um Punkte zu bekommen. Quelle: Frank Peter
Kiel - Ravensberg

Eigentlich gibt es nichts Schlimmeres für einen Angler, als auf dem Trockenen zu sitzen. Doch diese Angler reißen sich geradezu darum. Sie sind Caster. Nein, sie suchen nicht den nächsten Superstar, sondern werfen ihre Angeln auf Ziele auf einer Wiese. Am Freitag und Sonnabend richtet der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein auf dem Nordmarksportfeld die 62. Internationalen offenen Deutschen Castingsport-Meisterschaften aus.

Heinz Maire-Hensge ist auch wieder dabei – und das nicht zum ersten Mal. Der 51-Jährige ist ein wahrer Veteran dieses Sports. Seit 1978 castet er. Als er seinen Angelschein machte, hat er damit angefangen. Damals musste man in Schleswig-Holstein noch nachweisen, dass man ein anvisiertes Ziel mit der Angel auch treffen kann – der Grundgedanke des Casting. Hier geht es um Präzision, nicht um Schnelligkeit oder Stärke. Daher treten Männer und Frauen gemischt gegeneinander an.

Casting als Breitensport?

Maire-Hensge setzt sich seit 1983 dafür ein, dass Casting wieder ein Teil des Angelscheins wird. Dabei ist Casting als Sport nicht uninteressant: Die Ausrüstung (Rute, Rolle und Schnur) gibt es ab 35 Euro, besonders sportlich muss man nicht sein.

Doch dem Sport fehlen Zuschauer. Bei Meisterschaften und Qualifikationsturnieren geht es darum, im Mehrkampf Punkte zu sammeln. Die Spieler wechseln zwischendurch die Stationen, es muss umgebaut werden. Die Umbauten sind mit Wartezeiten verbunden, bei denen es für die Zuschauer nicht viel zu sehen gibt.

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