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Kiel Kieler Gastspiel mit tierischer Exotik
Kiel Kieler Gastspiel mit tierischer Exotik
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10:01 17.05.2018
Von Jürgen Küppers
Foto: Ganz hoch hinaus wollen die Flying Wulber mit ihrer Trampolin-Nummer. Die Hasardeure aus Italien, Chile, Venezuela und Bulgarien sind im Programm auch noch in einer zweiten Nummer als fliegende Menschen am Trapez zu sehen.
Ganz hoch hinaus wollen die Flying Wulber mit ihrer Trampolin-Nummer. Die Hasardeure aus Italien, Chile, Venezuela und Bulgarien sind im Programm auch noch in einer zweiten Nummer als fliegende Menschen am Trapez zu sehen.   Quelle: Ann-Kathrin Brocks
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Damit ist das Unternehmen mit seinen Exoten- und Raubtiernummern im Mittelpunkt der Show mittlerweile selbst zu einem Exoten der Branche geworden.

Denn mit Circus Krone gehört Charles Knie zu den letzten deutschen Groß-Zirkussen, die sich nach wie vor der Tradition des „Familienzirkus“ verpflichtet fühlen. Und dazu gehören aus Sicht von Krone und Knie Tiere, die man sonst nur im Zoo sieht, nun einmal dazu – trotz teils heftiger Kritik mancher Tierschützer oder Politiker.

Zwei Artisten des Programms erhielten einen Zirkus-"Oscar"

Gegen diesen Trend stemmt sich mit aller Macht der Star der Show: Alexander Lacey. Mit seiner gemischten Raubkatzennummer (Tiger und Löwen) gastierte der Brite bereits international in allen großen Manegen, zuletzt sechs Jahre in den USA beim weltgrößten Zirkusunternehmen Ringling Bros. and Barnum&Bailey Circus. Außerdem heimste der Tierlehrer bereits 2003 die zweithöchste Auszeichnung ein, die es in der Zirkuswelt zu gewinnen gibt: den silbernen Clown des Zirkusfestivals in Monte Carlo.

Mit so einem erst 2017 errungenen Silber-Oscar kann auch das zweite Zugpferd von Circus Charles Knie glänzen: So ist der gebürtige Pole Marek Jama nicht nur im Pferdesattel als Meisterabsolvent der „Hohen Dressur-Schule“ zu bestaunen. Er präsentiert auch die „exotische Tierwelt Afrikas“ (Zebras, Kamele, Lamas, Rinder), eingebettet in eine bunte Show aus Tanz und Musik.

Auch die Artistik kommt nicht zu kurz

Weil zu einem klassischen Zirkusprogramm natürlich auch Artistik gehört, dürfen fliegende Menschen nicht fehlen. Zu ihnen zählt zum Beispiel die Truppe Flying Wulber mit ihrer Trapeznummer inklusive dreifachem Salto-Mortale. Zwei der Wulber-Lufthasardeure fliegen später im Programm noch einmal: dann aber als schräge Blues Brothers, die sich bei spektakulär „misslungenen“ Trampolinsprüngen fast das Genick brechen.

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