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Kiel Neuer Seenotretter in Schilksee
Kiel Neuer Seenotretter in Schilksee
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12:35 23.02.2019
Von Frank Behling
Das neue Boot „Gerhard Elsner“ (vorn) der Seenotretter ist in Schilksee eingetroffen. Es löst die „Walter Rose“ (Hintergrund) ab. Quelle: Frank Behling
Kiel

Das zehn Meter lange Boot war zuvor auf der Tamsen Werft in Rostock nach der Abnahme und Erprobung an die Seenotretter übergeben worden. Es löst auf der Station Schilksee die „Walter Rose“ ab.

Der Schilkseer Vormann Hans-Jürgen Naumann hatte die „Gerhard Elsner“ mit seiner Crew in Rostock übernommen. Am Freitagmittag startete die Crew dann zu der Fahrt durch den Fehmarnsund nach Kiel.

Ablösung für „Walter Rose

„Die Überfahrt war sehr gut, hat Spaß gemacht. Ich durfte das Boot auch schon bei der Probefahrt testen“, sagte Naumann nach dem Einlaufen. Dabei war er auf den letzten Meilen von der „Walter Rose“ begleitet worden. 

Die 2003 als „Verena“ gebaute „Walter Rose“ wird zukünftig als Ausbildungsboot in Neustadt zum Einsatz kommen. Ab diesem Wochenende sind aber beide Boote noch gemeinsam in Schilksee zu sehen. Sie sind die einzigen Boote in dem noch leeren Olympiahafen

Name erinnert an Spender

Die Seenotretter haben das neue Boot nach einem Spender benannt, der einen Teil seines Vermögens der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger vermacht hatte. Den Namen hatte die „Gerhard Elsner“ im Januar auf der Messe „Boot“ in Düsseldorf bei einer Taufzeremonie bekommen.

Taufpatin des Neubaus war Gabriele Dorfstecher, die Schwiegertochter des Spenders. Helmut Elsner,  Sohn des 2016 verstorbenen Seglers, überreichte der Besatzung bei der Taufe eine Medaille mit dem Porträt des Vaters.  

Die neue „Gerhard Elsner“ hat im Gegensatz zur „Walter Rose“ mehrere technische Vorteile. Dazu gehört eine bessere Innenausstattung für die vierköpfige Crew. Es gibt neue Navigationstechnik und auch Sicherungen für die Retter bei Suchfahrten. Der Neubau ist außerdem wendiger als die „Walter Rose“.

Geringer Tiefgang als Vorteil

Das neue Boot ist mit einem 380 PS starken Dieselmotor ausgestattet und soll später bis 18 Knoten schnell sein. Der Tiefgang beträgt nur 98 Zentimeter, womit die „Gerhard Elsner“ besonders in den flachen Gewässern vor den Stränden und Molen optimal eingesetzt werden kann.

An der Kieler Förde sind zwei Einheiten der Seenotretter stationiert. Flaggschiff ist die „Berlin“ mit dem Tochterboot „Steppke“, die auf dem Ostufer in Laboe (Kreis Plön) ihre Station haben. Die Kieler Station in Schilksee ist im Sommer besonders auf Segel- und Surfrevier zwischen Strande und Friedrichsort fokussiert.

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