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Kiel Die IHK ist besorgt wegen Sperrungen
Kiel Die IHK ist besorgt wegen Sperrungen
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11:00 02.06.2019
Von Michael Kluth
Der Theodor-Heuss-Ring in Kiel. Oben der Waldwiesenkreisel. Die Ausfahrt dahin soll gesperrt werden. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Kiel begrüßt, dass Dieselfahrverbote am Theodor-Heuss-Ring zunächst abgewendet sind. Nach einer ersten Einschätzung bewerte die IHK die im Entwurf des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt vorgesehenen Maßnahmen positiv, teilte die Kammer mit. Durch die Vielzahl der Maßnahmen könnten die Stickoxidgrenzwerte voraussichtlich eingehalten werden.

Dennoch: "Die geplanten Einfahrtverbote an der Ratzeburger Straße und am Waldwiesenkreisel werden Auswirkungen für die Gewerbetriebe in den angrenzenden Quartieren haben und könnten zu erheblichen Geschäftseinbußen führen", heißt es in der Mitteilung der IHK. Das habe eine IHK-Umfrage unter betroffenen Unternehmen bereits zu Beginn des Jahres prognostiziert.

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"Kieler Wirtschaft so wenig wie möglich belasten"

Dazu sagte Hauptgeschäftsführer Jörg Orlemann: „Wir setzen uns weiter für ein minimalinvasives Maßnahmenbündel ein, das die Wirtschaft möglichst wenig belastet.“ Der von der Ratsfraktion der Grünen erhobenen Forderung nach einer sofortigen Sperrung von Fahrspuren am Theodor-Heuss-Ring erteile die IHK insofern eine klare Absage.

"Außerdem sehen wir weiterhin Gesprächsbedarf bezüglich der geplanten Einfahrtverbote", sagt Orlemann. "Wir werden dazu den Dialog mit der Landeshauptstadt Kiel und den betroffenen Anrainern hin zu einer wirtschaftsverträglichen Lösung fortsetzen.“

Kommentar zum Luftreinhalteplan: Machen statt reden

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