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Kiel Sportplätze sollen saniert werden
Kiel Sportplätze sollen saniert werden
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17:00 28.05.2019
Von Martin Geist
Der Sportplatz an der Uwe-Jens-Lornsen-Schule (im Hintergrund die frisch aufgestellten Container) befindet sich in einem beklagenswerten Zustand. Jetzt soll die Stadt die Planungen für eine Sanierung aufnehmen. Quelle: Martin Geist
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Außerdem soll das Gelände am Hain eingezäunt werden. Während all das zumindest nach Vorstellung des Ausschusses noch dieses Jahr geschehen könnte, ist für den Sportplatz am Damaschkeweg Geduld gefragt. Immerhin haben die Kommunalpolitik der Verwaltung aber den Auftrag erteilt, „eine umfassende Sanierung zu prüfen“. Dringend nötig sind nach Einschätzung der Sportpolitiker Maulwurfsperren und eine Flutlichtanlage, aber auch der Rasen selbst bedarf einer grundlegenden Sanierung.

Das zumindest glaubt Lars Wöller, der Vorsitzende des SV Hammer. „Der Platz ist sehr stark belastet“, betonte er in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats und verwies auf die Mehrfachnutzung durch die benachbarte Grundschule und den Kindergarten, durch die Betreute Grundschule und eben auch durch seinen Sportverein. „Eine solche Beanspruchung verträgt kein Rasenplatz“, findet Möller und fordert: „Da muss eine Lösung her.“ Dabei deutete er an, dass diese Lösung durchaus Richtung Kunstrasenplatz gehen könnte oder besser gesagt: sollte. Bei einer Ortsbegehung erkannte Sportdezernent Gerwin Stöcken zwar den Sanierungsbedarf an, mochte sich aber nicht auf teuren Kunstrasen festlegen lassen.

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Junger Rat will Basketballkorb und Volleyballfeld

Sportliche Wünsche äußert indes auch der Junge Rat. Er beantragt für den Schulhof einen zweiten Basketballkorb und fordert außerdem nahe der Schule ein neues Volleyballfeld. Bei Sybille Kilian, der Leiterin der Uwe-Jens-Lornsen-Schule, stößt das auf grundsätzliche Zustimmung, aber auch auf Bedenken. Einfach ginge es aus ihrer Sicht zwar mit einem zweiten Basketballkorb, ein Volleyballfeld müsste aber wohl auf dem asphaltierten vorderen Schulhof angelegt werden, vermutet sie. Wobei dieser Platz für den Fall einer länger währenden Sanierung des Sportfeldes nach ihrer Einschätzung ohnehin „irgendwie für die Kinder nutzbar gemacht werden müsste“.

Wenig Platz auf dem Schulhof

Ganz einfach dürfte die Sache auch nach Meinung von Ortsbeirätin Dagmar Hirdes (Grüne) nicht werden. Sie erinnert an die allgegenwärtige Flächenkonkurrenz, etwa insofern, als der vordere Schulhof erst kürzlich als Standort für einen Kindergarten ins Gespräch gebracht worden ist. Allseitige Zustimmung fand vor diesem Hintergrund ihre Anregung, dass sich alle Beteiligten demnächst an einen Tisch setzen sollen, um ihre Bedürfnisse abzustimmen.

Enger auf dem Schulgelände ist es unterdessen schon jetzt geworden. Vor wenigen Tagen stellte die Stadt zwischen Schulhaus und Sportplatz zwei Container auf, die sowohl von der Grundschule selbst als auch von der Betreuten Grundschule genutzt werden sollen.

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