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Kiel Familiensaga aus Georgien
Kiel Familiensaga aus Georgien
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07:00 09.02.2015
Von Thomas Lange
Die georgische Schriftstellerin Nino Haratischwili (Foto) liest m Kieler Literaturhaus aus ihrem neuen Roman „Das achte Leben (Für Brilka)“. Quelle: D. Merz
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Kiel

Die Handlung setzt 1900 in Georgien ein mit der Geburt von Stasia, der Tochter eines Schokoladenfabrikanten. Als Stalin an die Macht kommt, sucht Stasia, inzwischen verheiratet, mit ihren beiden Kindern in Tbilissi Schutz bei ihrer Schwester. Szenenwechsel: Deutschland 2005 – nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias Urenkelin, ist nach Berlin ausgewandert. Als ihre zwölfjährige Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen nicht mehr nach Tbilissi zurückkehren möchte, spürt Niza sie auf. Ihr erzählt sie die Geschichte ihrer Familie.

Der Roman trägt autobiografische Züge, denn Nino Haratischwili wurde 1983 in Tblissi geboren und lebt heute in Hamburg. Für ihren neuen Roman „Das achte Leben“ erhielt sie das Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung – ein Stipendium für Recherchen in Russland und Georgien

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9. Februar 2015, 20 Uhr: Literaturhaus Schleswig-Holstein, Schwanenweg 13/Alter Botanischer Garten, Kiel. Eintritt 8 Euro/erm. 5 Euro. Karten/Infos: Literaturhaus (Tel. 0431/5796840) und Litera – Schöne Bücher (Holtenauer Str. 55, Kiel; Tel. 0431/89500-39) www. literaturhaus-sh.de