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Kiel Sider-Konferenz an der Muthesiusschule
Kiel Sider-Konferenz an der Muthesiusschule
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18:00 16.07.2019
Von Steffen Müller
Professor Frank Jacob (li.), Transferpark-Koordinatorin Susanne Kollmann und der Student Alex Niggemeyer gehören zum Organisationsteam der Sider-Konferenz. Quelle: Sven Janssen
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Kiel

Die Muthesius Kunsthochschule ist Ausrichterin der sogenannten Sider-Konferenz, bei der Studenten ihre Ideen zum Thema Digitalisierung präsentieren können. Und die Abkürzung zeigt die Richtung, in die die Konferenz geht. "Sider" steht für "Students Interaction Design Research", was bedeutet, dass sich Studenten, Dozenten, aber auch die interessierte Öffentlichkeit untereinander über ihre Forschungen zum Thema Gestaltung und Technik austauschen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt darauf, wie die Digitalisierung den Menschen beeinflusst. Der Untertitel lautet "Sub. Side. Super. Human".

Internationale Konferenz erstmals in Deutschland

"Wir gehen mit den Arbeiten der Frage nach, wo die Digitalisierung den Menschen untergeordnet unterstützt, wo sie auf Augenhöhe nebeneinander agiert und wo sie ihn besser macht, optimiert", erklärt Prof. Frank Jacob von der Muthesius-Schule. Der Dozent hat das Projekt in dem Studiengang "Industriedesign" betreut und ist mit dafür verantwortlich, dass die Konferenz in Kiel und erstmals im deutschsprachigen Raum stattfindet.

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Am 13. und 14. September werden die Studenten ihre Projekte im Kesselhaus auf dem Muthesius-Campus an der Legienstraße präsentieren. Für gewöhnlich findet die Konferenz im Frühjahr statt, doch die Kieler Ausrichter haben entschieden, sie zeitgleich zur Digitalen Woche anzubieten, um Synergieeffekte zu schaffen. Welche Ideen vorgestellt werden, steht noch nicht fest. Studenten aus ganz Europa, hauptsächlich von skandinavischen und niederländischen Universitäten, und natürlich von der Muthesius-Schule haben sich beworben.

Fiktive Nutzer testen App-Prototyp

Eines der möglichen Projekte, das bei der Sider-Konferenz vorgestellt werden könnte, stammt von Alex Niggemeyer, der seine Idee von einem Computer-Programm eingereicht hat, das mithilfe einer Künstlichen Intelligenz fiktive Nutzer schafft, die den Prototypen einer Internetseite oder einer App testen. "Designer können verschiedene Nutzer erstellen, um eine Rückmeldung zu ihrem Produkt zu bekommen", erklärt Niggemeyer, der an der Muthesius-Schule Industriedesign im Master studiert und zum Organisationsteam der Sider-Konferenz gehört. Bei den fiktiven Usern kann der Programmierer beispielsweise angeben, wie erfahren sie im Umgang mit Apps und dem Internet sind, ob sie Links- oder Rechtshänder sind oder wie oft sie die Anwendung nutzen.

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