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Kiel Das vorläufige Programm steht
Kiel Das vorläufige Programm steht
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20:09 09.06.2017
Von Kristian Blasel
Beste Laune mit Snapchat-Brille: Sparkassenvorstandschef Götz Bormann, KN-Geschäftsführer Sven Fricke, Programmkoordinatorin Kathrin Reinicke und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

„Rund 100 Veranstaltungen“ waren vor einigen Wochen das erklärte Ziel des Oberbürgermeisters. Am Freitag konnte ein rundum zufriedener Ulf Kämpfer im Wissenschaftspark dann die Zahl 151 verkünden – und die Anmeldefrist läuft sogar noch. Bis zum 30. Juni können sich Firmen, Schulen oder Institutionen anmelden, wenn sie zum Programm der ersten Digitalen Woche beitragen wollen, die vom 16. bis 23. September stattfindet und langsam Konturen annimmt. „Wir sind von der Vielzahl der Angebote ausgesprochen positiv überrascht worden“, sagte Kämpfer. „Das habe ich mir für die Erstauflage in meinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt.“

Kiel hat mit dem Konzept ein Alleinstellungsmerkmal

Das Ziel dieser besonderen Woche war von Anfang an klar definiert: Akteure aus der digitalen und klassischen Wirtschaft sollen sich gemeinsam mit Wissenschaft und Politik mit dem digitalen Wandel auseinandersetzen. Und zwar so, dass Fachleute und die breite Bevölkerung gleichermaßen angesprochen werden. „Wir wollen das Thema mit all seinen Facetten in die Stadt tragen“, sagte Programmkoordinatorin Kathrin Reinicke, die sich sicher ist: „Kiel hat mit diesem Konzept bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal.“

Geomar, Hochschulen und Wissenschaftspark als Veranstaltungsorte

Das vorläufige Programm, das unter www.digitalewochekiel.de ab sofort eingesehen werden kann, teilt sich in die Themenbereiche Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft, Gesundheit, Politik und digitaler Alltag auf. Die zentralen Veranstaltungsorte stehen aber bereits fest. So werden auf dem Ostufer das Geomar und die Fachhochschule Zentrum zahlreicher Vorträge und Programmpunkte sein. Auf dem Westufer wird der Wissenschaftspark mit RBZ Wirtschaft und Universität als Anlaufpunkt dienen. „Es ist schwer, einzelne Dinge hervorzuheben“, sagte Kämpfer. „Aber dass Google Europe vertreten sein wird und San Franciscos Bürgermeister Edwin Lee zu Besuch kommt, macht mich schon stolz.“

Rundum zufrieden mit der Entwicklung des Projekts zeigten sich auch die Vertreter der Hauptsponsoren. „Wir wollen einen Beitrag bei der Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema leisten“, sagte Götz Bormann, Vorstandsvorsitzender der Förde Sparkasse. Auch wenn die Risiken nicht verschwiegen werden dürfen: „Die Chancen der Digitalisierung sollten im Vordergrund stehen.“ Für Sven Fricke, Geschäftsführer der Kieler Nachrichten, ist die Woche „eine großartige Idee, um die Leistungsfähigkeit unserer bereits reichlich vorhandenen digitalen Wirtschaft in Kiel und Schleswig-Holstein zu präsentieren“. Nun gehe es auch darum, „die zentrale Rolle Kiels im Ostseeraum als Digital-Standort, mit Bedeutung über die Landesgrenzen hinweg, zu bekräftigen“, sagte Fricke.

Die Angst, beim ersten Anlauf dem Publikum nicht genug bieten zu können, ist also verflogen. „Nun ist es unsere Aufgabe, die Eigendynamik zu steuern und in Zaum zu halten“, sagte Kämpfer. Schon jetzt sei das Programm in seiner Vielfalt enorm. Zwei Wochen nach den Sommerferien lädt der Offene Kanal zu medienpädagogischen Elternabenden ein, diskutiert der UV Kiel über die Bedeutung des digitalen Wandels für Firmen und fordert das Stadtarchiv dazu auf, historische Fotos auf einem digitalen Stadtplan zu entdecken – um nur drei der geplanten Veranstaltungen aufzuzählen.

Noch können Veranstaltungen gemeldet werden

Noch bis zum 30. Juni werden weitere Anmeldungen von Veranstaltungen entgegengenommen. Auf der Internetseite www.digitalewochekiel.de gibt es dafür als Download ein Anmeldeformular. Gesucht werden aber weiterhin Sponsoren, die die Digitale Woche unterstützen wollen. Ansprechpartner dafür ist Uwe Wanger, Geschäftsführer Kiel-Marketing, der unter der E-Mail-Adresse u.wanger@kiel-marketing.de zu erreichen ist.

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