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Kiel Ein Kiosk für den „Tatort“ aus Kiel
Kiel Ein Kiosk für den „Tatort“ aus Kiel
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19:01 08.04.2018
Von Niklas Wieczorek
Foto: Mein Laden: Ulrike Stahr ist stolz auf ihren Kiosk in der Küterstraße, die am Sonnabend für „Tatort“-Dreharbeiten gesperrt wurde.
Mein Laden: Ulrike Stahr ist stolz auf ihren Kiosk in der Küterstraße, die am Sonnabend für „Tatort“-Dreharbeiten gesperrt wurde. Quelle: Frank Peter
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Schon vor einiger Zeit sei ein Herr hereingekommen und habe ihr schlicht gesagt, dass dies ein schöner Laden sei. So fing es an, berichtet Stahr und steht dabei mit einer Tasse grünem Tee noch entspannt am Tresen.

Die Dreharbeiten beginnen erst im Laufe des Nachmittags. "Aufgeregt bin ich nicht, aber ich finde es sehr spannend", gibt sie zu. Ärgerlich sei lediglich, dass sie ausgerechnet an diesem Wochenende leicht erkältet ist.

Das holzvertäfelte Lokal passte wie der Lottoschein

Zurück zur Vorgeschichte: Der Herr habe ein paar Fotos gemacht, die dann nach Berlin und nach Hamburg geschickt wurden. Und schließlich war schnell klar, dass ihr Kiosk den Vorlieben der Produktionsfirma entspricht. "Bei Borowski geht man ja auch nicht von so einem durchgestylten Laden aus", sagte Stahr und schaut sich etwas stolz in ihrem holzvertäfeltem Lokal um. Und Platz sei hier genug für die umfangreichen Drehaufbauten.

Die dominierten am Nachmittag schließlich die Küter- und die benachbarte Kehdenstraße, die beide ab 13 Uhr gesperrt wurden. Innen- und Außenszenen werden vor und in Stahrs Laden gedreht. Aber vom genauen Inhalt des Krimis weiß sie vorab nicht viel: "Ich weiß nur, dass es um einen Lottoschein geht." Das passt.

Ihr Laden wird auf jeden Fall helfen, dass im nächsten "Borowski" wieder ein bisschen mehr Kiel zu sehen sein wird.

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