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Kiel Polizei nimmt nach Helikoptereinsatz zwei Albaner fest
Kiel Polizei nimmt nach Helikoptereinsatz zwei Albaner fest
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16:27 29.12.2016
Von Günter Schellhase
War über dem Kieler Südwesten im Einsatz: Ein Hubschrauber des Typs EC135 der Bundespolizei mit spezieller Ausrüstung für Nachteinsätze. Quelle: Frank Behling
Kiel

Ein Anwohner meldete sich gegen 18.10 Uhr über den Notruf 110 bei der Polizei und teilte mit, dass er verdächtige Geräusche von einem Grundstück in der Straße Hedenholz gehört habe. "Sofort wurden über die Einsatzleitstelle zahlreiche Streifenwagen zusammengezogen, die in dem Bereich fahndeten", sagte Kiels Polizeisprecher Matthias Arends. Die Beamten stellten schnell fest, dass es in der Straße Hedenholz und im Schönwohlder Weg zu je einem versuchten und in der Zehlendorfer Straße zu einem Einbruch gekommen war.

Gleichzeitig schickte die Landespolizei einen bereit stehenden Hubschrauber der Bundespolizei in die Luft. Die Bundespolizisten beobachteten mit Hilfe einer Wäremebildkamera gegen 19.20 Uhr zwei verdächtige Personen, die sich in einem Schuppen an der Straße Aubrook versteckt hielten. "Einsatzkräfte konnten so an das Grundstück herangeführt werden, wo schließlich die vorläufige Festnahme der beiden 26 und 33 Jahre alten Tatverdächtigen durchgeführt wurde. Es handelt sich um polizeilich bislang unbekannte Albaner", so Arends. Beide wurden noch am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter vorgeführt. Der entschied für beide auf Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizeidirektion Kiel sieht ihr Konzept zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität durch die Festnahme der Tatverdächtigen bestätigt. "Täglich sind zahlreiche Beamte im Einsatz, die den Zuständigkeitsbereich offen und verdeckt bestreifen und bei Taten schnell und koordiniert an den Tatort zusammengezogen werden können", sagte der Polizeisprecher. Neben dem starken Kräfteansatz, sowie dem Einsatz des Hubschraubers der Bundespolizei sei in diesem Fall auch der schnelle Notruf eines aufmerksamen Bürgers ausschlaggebend für den Ermittlungserfolg. Die Polizei appelliert nochmals an alle Bürger, bei verdächtigen Beobachtungen sofort den Polizeinotruf 110 zu wählen.

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