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Kiel In der Olshausenstraße wird gezählt
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11:17 10.02.2020
Von Sven Janssen
An den Laternenmasten sind in der Olshausenstraße Videokameras für eine Verkehrszählung installiert, die für die Planung der Universitätserweiterung Bremerskamp durchgeführt wird. Quelle: Sven Janssen
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Kiel

In den vergangenen Tagen wurde der Verkehr in der Olshausenstraße zwischen Leibnizstraße und Bremerskamp von Videokameras auf hohen Stativen beobachtet. „Drei Tage haben wir die Straße gefilmt, um den Verkehr auswerten zu können“, sagt Arne Rohkohl vom Wasser- und Verkehrskontor Neumünster, dass das Verkehrsgutachten für die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein derzeit anfertigt. 

Angst, dass damit persönliche Daten erfasst werden, müsse man nicht haben, so Rohkohl. Die Kameras seien mit einer Unschärfe versehen, sodass zwar erkennbar sei, ob Autos, Fahrräder oder Fußgänger die Straße nutzen, darüber hinaus aber keine Personen oder Kennzeichen identifiziert werden könnten. „Im Anschluss an die Aufzeichnungen werden die Videos vom Computer automatisch ausgewertet“, sagt Rohkohl

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Planungen am Bremerskamp

So bekomme man einen Überblick, wie die Verkehrsströme sich derzeit über den Tag verteilen. Angefertigt wird das Gutachten für die Planungen am Bremerskamp. Die Aufstellungsbeschlüsse für die Bebauungspläne hat der Bauausschuss am 7. Februar gefasst. Auf der 9,3 Hektar großen Fläche rechts und links vom Bremerskamp an der Olshausenstraße sollen unter anderem Neubauten des Biologie- und des Physikzentrums entstehen und auch Platz für studentisches Wohnen geschaffen werden. 

Ende Oktober 2019 sprach Baudezernentin Doris Grondke noch von bis zu 390 Wohnheimsplätzen, die dort entstehen könnten. Diese Zahl ist mittlerweile auf 150 bis 180 Plätze gesunken. Hintergrund seien die genaueren Planungen, bei denen der Platzbedarf für die Forschungseinrichtungen der Universität höher geworden sei, was zulasten der Wohnheimsplätze gehe, so Grondke

"Es gibt viele Ideen"

Was genau neben dem Biologie- und Physikzentrum geplant sei, wollte die Universität noch nicht preisgeben. „Es gibt viele Ideen, die erst in den kommenden Wochen konkretisiert werden“, sagte eine Sprecherin. 

Im März sollen die Pläne in den Ortsbeiräten vorgestellt werden. Ebenfalls im Bereich Bremerskamp läuft die Neubauplanung für das Max-Rubner-Institut auf einer rund 1,5 Hektar großen Fläche. Das Institut, das derzeit im großen Hochhaus an der Hermann-Weigmann-Straße ansässig ist, möchte auf diese Flächen umziehen. Für beide Projekte rechnen die Planer derzeit mit einem Baubeginn in gut zwei Jahren.

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