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Kiel Berge ohne Namen
Kiel Berge ohne Namen
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15:35 02.12.2014
Von Thomas Lange
Kälte und das Leben in der extrem kargen Landschaft des Himalaya-Karakorum-Gebiets haben diese Frau gezeichnet. Quelle: Michael Beek
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Kiel

Von faszinierenden Menschen, gewaltiger Natur und Jahrhunderte alten Kulturen, die er während der Himalaya-Karakorum-Expedition kennengelernt hat, berichtet Michael Beek am Dienstag in Kiel. Seit 30 Jahren bereist Beek dieses riesige Gebirgsgebiet, er hat das Land der 8000er in dieser Zeit laufend mit seiner Kamera dokumentiert. Zusammen mit einheimischen Freunden ging er im Juli 2006 auf eine bisher einmalige Expedition durch das Braldu- und Muztagh-Tal. Die bis dahin unbekannte Nordwestflanke des 8611 Meter hohen K2, er ist der zweithöchste Berg der Erde, bezwang Beek in 30 Tagen. Die Tour führte über 335 Kilometer, 7300 Höhenmeter und über Gletscher sowie Pässe, die bis dahin noch nie betreten worden waren. Die Durchquerung des Karakorum mit den Bergen ohne Namen in einem Gebiet, über das es keine Karten gibt, wurde bisher nicht wiederholt. Beek berichtet in seinem Vortrag auch über den Karakorum-Highway und das legendäre Hunza-Tal – ein bis in die 1970er-Jahre unabhängiges Königreich, wie auch über das abgeschiedene Leben der Bergbauern im Karakorum. Mit seiner Foto-Film-Show versucht Beek zudem, Klischees über Pakistan und den Islam zu relativieren.

2. Dezember, 19.30 Uhr: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Olshausenstraße 75, Hörsaal 2. Eintritt 5 Euro/erm. 2,50Euro/Mitglieder des Deutschen Alpenvereins frei. Infos Tel. 04340/8888 und www.dav-kiel.de