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Kiel Fischschwärme schmücken künftig Baustellen in Kiel
Kiel Fischschwärme schmücken künftig Baustellen in Kiel
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19:45 16.12.2016
Von Anne Steinmetz
Bürgermeister Peter Todeskino (Mitte) präsentiert zusammen mit Andreas Heynemeyer und Jan Mönchmeyer (re.) das neue Baustellen-Marketing der Stadt. Quelle: Frank Peter
Kiel

Erste Banner wurden am Freitag am Bauzaun vor dem ZOB angebracht.

„Wir zeigen mit dem neuen Konzept, dass wir alle an einem Strang ziehen und ein einheitliches Marketing-Instrument haben“, sagte Bürgermeister Peter Todeskino (Grüne). Überall, wo gebaut wird, soll in Zukunft der Fischschwarm auftauchen. Todeskino ist besonders von dem Motiv begeistert. „Das ist sehr kielerisch. Kiel ist für die Sprotte bekannt. Ich finde es schön, wenn eines der Wahrzeichen hier wiederzufinden ist.“ Außerdem symbolisiere der Schwarm sehr gut die derzeitige Situation Kiels als wachsende Stadt.

 Bis zum Jahr 2020 werden mehr als 400 Millionen Euro in die Gestaltung der Innenstadt fließen. Neben den beiden Wohnbauprojekten „Alte Feuerwache“ und „Schlossquartier“ wird vor allem der Bau des Holsten-Fleets die Kieler Mitte verändern.

 Mit dem neuen Design soll während dieser großen Bauphasen kontinuierlich aufgezeigt werden, was sich verändert und was die nächsten Schritte sind. Denn die Banner und Baustellenschilder mit dem Fischschwarm sollen auch informieren, etwa über die Dauer der Arbeiten oder die Kosten.

 „Wir wollen zeigen, dass die Baustellen einen Sinn haben. Wir bauen ja, damit die Innenstadt schöner wird“, erklärt Todeskino. Das neue Design soll die Kieler ein bisschen für die vielen Baumaßnahmen entschädigen und einen Rundgang durch die Innenstadt nicht ganz so trist erscheinen lassen. Durch verschiedene Gucklöcher in den Bannern wird es auch weiterhin möglich sein, den Fortgang der Bauarbeiten direkt zu beobachten. „Viele Leute haben ja Spaß daran zu schauen, wie sich eine Baustelle entwickelt“, so Todeskino.

 Das neue Design soll nicht nur auf öffentlichen Baustellen auftauchen. Auch private Investoren können es nutzen, um über ihre Arbeiten vor Ort zu informieren und der Kieler Innenstadt ein einheitliches Bild zu geben.

 „Ich kann mir vorstellen, dass das Motiv in Zukunft auch an anderen Orten in der Innenstadt vorkommen wird“, sagt Todeskino. Auf Hinweisschildern etwa oder entlang der blauen Linien könnten die Sprotten auftauchen. So weit sei man mit den Planungen aber noch nicht.

 Der neue Sprotten-Schwarm wird nur die Bauvorhaben in der Kieler Innenstadt markieren. Auf die Vorhaben außerhalb wird wie bisher auch der Tiefbaubär hinweisen.

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