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Kiel Förde wird von Kampfmitteln gesäubert
Kiel Förde wird von Kampfmitteln gesäubert
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17:23 27.12.2019
Immer noch wegen Einsturzgefahr durch Unterspülung abgesperrt: Kaikante am Berthold-Beitz-Ufer. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
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Kiel

Zunächst werde eine Tauchergruppe den Boden der Kieler Förde auf rund 2500 Quadratmetern mit Handsonden absuchen. Außerdem soll sie rund 140 metallische Gegenstände bergen, die bei vorherigen Untersuchungen in Tiefen von bis zu drei Metern im Boden entdeckt wurden.

Von Anfang März bis voraussichtlich Ende April soll der Meeresgrund in bis zu sieben Metern Tiefe schichtweise auf Kampfmittel überprüft werden. Diese Arbeiten werden aus ökologischen und statischen Gründen den Angaben zufolge in einem schonenden Pressverfahren erfolgen. Das Gestänge nebst Sonde am Kopf habe einen Durchmesser von fünf Zentimetern und werde deshalb Pflanzen und Tieren nur minimal beeinträchtigen.

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Während der Sondierungen soll es weder an Land noch auf der Förde Absperrungen geben. Das ändert sich, sollte sich der Verdacht auf einen Kampfmittelfund erhärten.

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Von RND/dpa

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