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Kiel Ladestationen für die Endhaltestellen
Kiel Ladestationen für die Endhaltestellen
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12:00 13.06.2019
Von Karina Dreyer
Die Busendhaltestelle Rungholtplatz soll bis Ende 2020 umgebaut werden, damit hier an vier Stationen elektrotechnisch angetriebene Busse geladen werden können. Quelle: Karina Dreyer
Kiel

Den Rungholtplatz lässt die Stadt bis Ende 2020 für eine Million Euro umbauen. 180 Linienbusse, davon rund 80 Prozent Gelenkbusse, sind momentan in Kiel unterwegs, um 34 Millionen Fahrgäste jährlich zu transportieren. Seit ein paar Jahren stagniert die Zahl jedoch. Deshalb soll die Leistung mit erweiterten Fahrplänen sonntags und nachts erhöht sowie das Liniennetz verdichtet werden. Auch der Klimaschutz steht dabei weit oben: Wie das Rad, das Zufußgehen und die Fähren „möchten wir als ökologisch sinnvolles Verkehrsmittel eine Alternative zum Autoverkehr bieten“, erklärte Thomas Mau, Leiter Betrieb und Technik der KVG während der Sitzung des Ortsbeirates Suchsdorf. „Denn es werden immer mehr Fahrgäste mit uns fahren wollen, und diesen Menschen müssen wir auch was bieten.“

KVG stellt die Bus-Flotte um

Um Lärm und Schadstoffemissionen zu reduzieren, spielt die Elektromobilität beim öffentlichen Personennahverkehr eine wichtige Rolle: Und so hat die KVG im Zuge der Ersatzbeschaffung in den letzten beiden Jahren 31 Hybrid-Busse gekauft, zwei weitere sollen im Dezember folgen. Damit ihre Batterien der nun folgenden E-Busse zwischenzeitlich aufgeladen werden können, werden neben dem Betriebshof in der Werftstraße vier Endhaltestellen in Kiel mit Ladestationen ausgestattet: In der Adalbertstraße, Schleusenstraße, am Rungholtplatz und geplant in der Narvikstraße. Angefahren werden sie von den Linien 81, 6, 11, 31 und 32.

Umbau des Rungholtplatzes soll 2020 beginnen

Das bedeutet für den Rungholtplatz Umbauarbeiten, die im nächsten Frühjahr beginnen sollen. Die Verkehrsinsel bleibt, „wird aber fahrdynamisch optimiert und barrierefrei gestaltet“, erklärte Jens Kruschwitz, Abteilungsleiter im Tiefbauamt. Hier werden dann vier Haltestellen installiert, an denen die Busse nur ankommen und an zwei Ladestationen bei Bedarf zwischen 15 bis 20 Minuten aufgeladen werden. Vor der Ladenzeile soll die Abfahrthaltestelle entstehen, genau dort, wo bislang der Bus aus Neuwittenbek hielt. „Zusätzlich entstehen überdachte Fahrradständer und Car-Sharing-Plätze“, so Kruschwitz. Leiser werde es zudem auch, denn zur Hälfte seien dann die rein elektrisch fahrenden Busse im Einsatz, die so gut wie gar nicht zu hören sind.

Veränderungen auch in der Wik

Nächstes Jahr sollen auch die Standorte in der Wik umgebaut werden. „Die Endhaltestelle in der Schleusenstraße/Kanal wird leicht angepasst“, erklärt Mau. Die Haltestelle in der Herthastraße werde provisorisch in die Adalbertstraße verlegt, aber als Haltestelle nicht aufgegeben. Die Adalbertstraße dient nur zum Laden. Die Fahrgäste steigen an der Herthastraße alle aus. Eingestiegen wird dann an der Haltestelle „Petruskirche“.

Nähere Informationen zu der Haltestelle in der Narvikstraße gab es noch nicht, dort ist aber auch eine Ladestation angedacht.

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