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Kiel Bänke fürs Wohnzimmer unterm Leuchtturm
Kiel Bänke fürs Wohnzimmer unterm Leuchtturm
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12:00 22.12.2018
Von Petra Krause
Mitglieder der Stadtteilinitiative Pfiff und des Ortsbeirates Pries-Friedrichsort freuten sich über die Realisierung des Projektes „Stadtteilinsel Leuchtturmplatz“. Quelle: pkr
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Kiel

Mit dem Geld für das Projekt „Stadtteilinsel Leuchtturmplatz“ konnten jetzt speziell angefertigte Sitzbänke aufgestellt werden. Das Ziel: Aufwertung des Platzes. Um die schmale Säule der Leuchtturmspitze wurden ringförmig Holzbänke aufgestellt. Auf dem äußeren Ring zwischen den Stahlspannseilen sind ebenfalls Holzbänke montiert worden. Weitere Sitzgelegenheiten befinden sich am Brunnen und bei den Bäumen. „Wenn man untypisch norddeutsch sehr kuschelig sitzt, passen da rund 40 Leute hin“, sagt Pfiff-Mitglied Katrin Kuper. Die Bänke seien eine Sonderanfertigung aus zertifiziertem Plantagenholz.

Jeder hat das Recht, auf den Bänken zu sitzen

Natürlich bestehe die Gefahr, dass die Bänke beschmiert oder auch angeritzt werden, so Pfiff-Mitglied Robert Kuper. „Aber davon darf man sich nicht abhalten lassen.“ Sicherlich setzt sich auch mal jemand mit einer Bierdose dorthin. „Aber auch diese Menschen gehören zur Gesellschaft und haben ein Recht, dort zu sitzen“, so Kuper. Ansonsten müsse man überall die Bänke abbauen. Allerdings gebe es schon ein paar Leute, die sich bereit erklärt haben, auf den Platz zu achten und ihn sauber zu halten.

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Neue Anträge können ab sofort gestellt werden

Auch 2019 wird die Stadt erneut Fördermittel in Höhe von insgesamt 300 000 Euro vergeben, für die man sich jetzt bewerben kann. Anträge für 2019 können bis zum 18. Februar im Amt für Kultur und Weiterbildung bei Pia Behnke (Tel. 0431/901-5229; E-Mail gemeinsam.kiel.gestalten@kiel.de) eingereicht werden. Die Ausschreibung und das Antragsformular stehen im Internet unter www.kiel.de/gestalten zum Download zur Verfügung. Mit dem Geld sollen Projekte gefördert werden, die die Stadtteile nachhaltig aufwerten und die nachbarschaftliche Zusammenarbeit sowie das sichere Zusammenleben fördern.

Da die Pfiffigen die Aufwertung des Platzes als eine langfristige Maßnahme sehen, können sie sich vorstellen, auch wieder einen Antrag zu stellen. Der Brunnen könnte ihr nächstes Projekt werden. Die Stadtteilinitiative möchte ihn wieder anschließen. An der Betonwand soll auf einer Edelstahlplatte eine Art kleiner Wasserfall herunterstürzen.

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