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Kiel „Good Hope“ heißt das Ziel
Kiel „Good Hope“ heißt das Ziel
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07:48 11.01.2010
Kiel

Ziel des Verbandes ist Südafrika, wo die „Frankfurt am Main“ zusammen mit den Fregatten „Brandenburg“ und „Niedersachsen“ und Einheiten an dem Manöver „Good Hope“ teilnehmen soll. Während die Fregatten mit leichter Verspätung aus Wilhelmshaven ausliefen, musste die „Frankfurt am Main“ warten. „Einige Besatzungsmitglieder stecken auf der Reise von Rostock nach Kiel im Raum Lübeck im Schnee fest“, bestätigte Kommandant Heiko Rottmann kurz vor dem geplanten Auslaufen um 14 Uhr.

Er verschob den Auslauftermin für das größte Schiff der Marine auf 18.30 Uhr. Diejenigen, die es auch bis dahin nicht schafften, bekamen Anweisung, nach Wilhelmshaven zu fahren. Dort wird das Schiff am Dienstag einen Zwischenstopp einlegen und neben den eigenen Leuten auch versprengte Besatzungsmitglieder der Fregatten einsammeln.

Zu denen, die kein Problem mit dem Wetter hatten, gehörte Oberbootsmann Sven Schulze-Wohlfarth (25) aus Sachsen-Anhalt. Der zweite Proviantmeister hat als Wachhabender an Deck (WaD) extra die Hafenwache am Auslaufwochenende gewählt. „Ich muss noch einiges an Bord erledigen, das hat ja auch Vorteile“, sagt der Soldat. Die Tage in der Woche vorm Auslaufen waren mit dem Verstauen der Ausrüstung vollgepackt. So kamen tonnenweise Lebensmittel vom Kieler Ausrüster Zerssen-CITTI in die Lagerräume. Vom Tiefkühlfleisch bis zum Eis am Stiel ist alles dabei - und zwar für den ganzen Verband.

Was fehlt, sind aber Hubschrauber. Da die Marine einen Mangel an einsatzbereiten Maschinen hat, bleiben die sechs Plätze für Hubschrauber auf den Fregatten und der „Frankfurt am Main“ verwaist. Für das Manöver „Good Hope“ ist geplant, einen südafrikanischen Hubschrauber für Seenotfälle an Bord zu nehmen. Schnee und Sturm hingegen wird die Besatzung schon bald vergessen haben. Spätestens wenn die Biskaya passiert ist, werden Parkas und Handschuhe verschwinden.

An Bord der „Frankfurt am Main“ sind neben den 160 Soldaten der Stammbesatzung auch 40 Offizieranwärter, die an Bord ihr Flottenpraktikum absolvieren. Weitere Höhepunkte der Reise sind Besuche in Westafrika, Israel und der Türkei. Die Rückkehr der „Frankfurt am Main“ nach Kiel ist für den 18. Juni geplant - gerade rechtzeitig zur Kieler Woche.

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