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Kiel So richtig voran geht's nicht
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11:18 14.02.2020
Von Frank Behling
Die „Gorch Fock“ bei Lürssen an der Pier. Inzwischen ist das Schiff an Land gebracht und eingerüstet worden, doch große Fortschritte gibt es bislang nicht. Quelle: Frank Behling
Kiel

„Wir warten weiterhin darauf, dass es endlich weitergeht“, sagte Kommandant Nils Brandt am Rande des Bundeswehrempfangs des Landeskommandos Schleswig-Holstein in Kiel. Aktuell sind die Mitarbeiter der von Lürssen übernommenen Elsflether Werft noch mit kleineren Arbeiten aus dem vorherigen Auftrag beschäftigt. Diese Arbeiten umfassen Arbeiten am Deck sowie der Einbau von Pollern und Winden. Die großen Arbeiten zum Ausbau des noch kahlen Schiffskörpers sind aber noch nicht absehbar. 

Crew pendelt zwischen Elsfleth und "Gorch Fock"

Seine Besatzung ist weiterhin mit der Bewachung des Schiffes beauftragt. Dafür pendeln die Soldaten zwischen Elsfleth, wo das Wohnschiff „Knurrhahn“ liegt, und dem Standort der Lürssen Werft in Berne. Der Grund für den andauernden Stillstand bei den Arbeiten sind Verhandlungen zwischen der Lürssen Werft und den Unterauftragnehmern. Dazu gehört auch die Firma, die Masten eingelagert hat. „Diese Fragen muss Lürssen klären. Wir verlassen uns darauf, dass das Schiff Ende des Jahres zur Verfügung steht“, so Brandt. Danach will er mit seiner Stammbesatzung zunächst die Ausbildung und Einfahrphase beginnen. „Mein Ziel ist es, dass wir im August die Mitglieder der Crew VII/2021 an Bord nehmen können und dann erstmals wieder mit einer Ausbildungsreise starten können“, so Brandt.

Die Lürssen Werft macht selbst nur knappe Angaben bei Fragen zur „Gorch Fock“. Ein Werftsprecher verweist nur auf die laufenden Gespräche mit dem Kunden. Das Verteidigungsministerium hatte mehrfach klargestellt, dass der Kostenrahmen nicht überschritten wird. 

Kommandant will Rekord aufstellen

Kommandant Nils Brandt (53) hat gute Chancen, einen Rekord aufzustellen. Aktuell ist er jetzt seit fünf Jahren und sieben Monaten Kommandant des 1958 in Dienst gestellten Schiffes. Damit ist in der Liste der Dienstzeiten nur noch Immo von Schnurbein vor ihm. Der hat von 1986 bis Ende 1992 sechs Jahre und acht Monate als Kommandant die Bark geführt. Diesen Rekord könnte Nils Brandt im April nächsten Jahres einstellen. „Ich werde auf jeden Fall so lange Kommandant bleiben, bis das Schiff wieder voll einsatzfähig ist und die Besatzung eingefahren und mit dem Schiff vertraut ist, das habe ich der Besatzung versprochen“, verspricht Brandt

Ein Teil der Besatzung bewacht derzeit das Schiff. Der andere Teil der Crew betreibt auf der „Alexander von Humboldt 2“ Ausbildung mit Offizieranwärtern vor den Kanarischen Inseln. Dort schaut Nils Brandt in diesen Tagen gerade vorbei. Er nutzte den Bundeswehrempfang, um sich dabei auch gleich sein Flugticket von Oberst Ralf Güttler vom Landeskommando aushändigen zu lassen. 

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