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Kiel Attrappe führt zu Großeinsatz am Ostseekai
Kiel Attrappe führt zu Großeinsatz am Ostseekai
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13:30 07.08.2016
Von Frank Behling
Der Ostseekai wurde evakuiert. Quelle: Andreas Chmielewski
Kiel

Nach KN-Informationen wurde bei der Gepäckkontrolle Alarm ausgelöst. Beim Durchleuchten eines Koffers entdeckte das Sicherheitspersonal einen gefährlichen Gegenstand. Das gesamte Terminalgebäude wurde am Sonnabend weiträumig abgesperrt worden.

Die Überprüfung des Gepäckstücks hatte der Leiter des Kampfmittelräumdienstes, Oliver Kinast, selbst übernommen. Das Gepäckstück wurde in dem Bereich sichergestellt, der für die "MSC Musica" bestimmt ist. Das Auslaufen der "MSC Musica" und auch der "Mein Schiff 4" wurde daraufhin vorerst verschoben.

Die "MSC Musica" sollte um 18 Uhr starten. Die "Mein Schiff 4" hätte um 19 Uhr ablegen sollen. Die Schiffe selbst mussten aber nicht evakuiert werden. Die Passagiere, die an Bord waren, wurden über die Verzögerung informiert. 

Der Kampfmittelräumdienst konnte gegen 19.30 Uhr Entwarnung geben: Der Terminal wurde wieder freigegeben. Zuvor hatte der Kampfmittelräumdienst das bei der Sicherheitskontrolle aufgefallene Gepäckstück geöffnet und untersucht. Dabei wurden nur harmlose Kleidungsstücke entdeckt. Nach KN-Informationen war darunter eine Gürtelschnalle, die auf dem Röntgenbild die Form einer Granate abgab.

Die Einschiffung der Passagiere ging schließlich am Abend weiter. Die "Mein Schiff 4" konnte um 20 Uhr mit zweistündiger Verspätung vom Ostseekai ablegen. Die "MSC Musica" folgte um 20.30 Uhr.

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