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Kiel Bedeuten die Pläne das Aus für die Jahrmärkte?
Kiel Bedeuten die Pläne das Aus für die Jahrmärkte?
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17:45 11.12.2016
Von Anne Steinmetz
Noch sorgen zweimal im Jahr der Frühlings- und Herbstmarkt auf dem Wilhelmplatz für jede Menge Spaß. Ob das auch nach der Erhöhung der Gebühren so bleibt, bezweifeln die Fraktionen. Quelle: Frank Peter
Kiel

„Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass die Gebühren seit 2008 nicht mehr erhöht wurden“, sagte Wolfgang Röttgers (SPD), Stadtrat für Finanzen. Mit den neuen Standgebühren liege man im bundesweiten Vergleich noch im mittleren Bereich.

 Die Gebühren für Stände auf dem Wochenmarkt sollen nach den Plänen der Stadt von 40 Cent für die ersten 50 Quadratmeter auf 53 Cent erhöht werden. Für Volksfeste steigt die Standgebühr für Fahrgeschäfte für die ersten 30 Quadratmeter von 50 Cent auf 55 Cent, für andere Geschäfte von 84 auf 93 Cent.

 „Bei den Jahrmärkten haben wir die Hinweise der Marktbeschicker aufgenommen und nicht so stark erhöht“, so Wolfgang Röttgers. Denn gerade Jahrmärkte mittlerer Größe hätten schon jetzt Probleme, Besucher anzulocken. Bei zu hohen Standgebühren ständen die Jahrmärkte sonst vor dem Aus.

 Diese Gefahr sah auch Falk Stadelmann (SPD) und betonte, dass die Jahrmärkte unbedingt erhalten bleiben müssten, um gerade Familien mit geringeren Einkommen, kulturelle Erlebnisse zu bieten. Auch Rainer Tschorn (CDU) betonte die Bedeutung des Frühlings- und Herbstmarktes für die Landeshauptstadt. „Ich mache mir große Sorgen um die Volksfeste.“ Es bereite ihm große Sorgen, die Standgebühren weiter zu erhöhen und das Ziel anzustreben, die volle Kostendeckung bei den Volksfesten zu erreichen. „Das wäre der Tod für unsere Jahrmärkte.“ Mit den Stimmen von SPD, Grünen, SSW und CDU stimmte der Innen- und Umweltausschuss für die Vorlage der Verwaltung, mahnte jedoch zugleich an, dass die Gebühren für Volksfeste nicht weiter erhöht werden dürften.

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