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Kiel Holländische Traumschiffe trafen sich am Ostseekai
Kiel Holländische Traumschiffe trafen sich am Ostseekai
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17:45 11.06.2009
Kiel

Jedenfalls kann man hier gute Schuhe kaufen“, schwärmte Kapitän Henrik Krombeen (44). Der Niederländer hat das Kommando auf der „Rotterdam“ und bekam gestern bei seinem ersten Anlauf in Kiel den Zinnteller der Stadt Kiel von Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz überreicht. Neben Krombeen hatte um 7 Uhr sein Kollege Darin Bowland (44) mit der erst ein Jahr alten „Eurodam“ festgemacht.

Beide Schiffe gehören der Holland America Line. Die 1873 in Rotterdam gegründete Reederei ist seit 1988 Teil der amerikanischen Carnival-Gruppe. Das Unternehmen ist heute zwar in Seattle an der US-Pazifikküste beheimatet, ihre inzwischen 13 Schiffe sind jedoch inzwischen wieder in Rotterdam beheimatet und fahren alle unter niederländischer Flagge.

Die Hauptkundschaft der Reederei sind Passagiere aus den USA, Kanada und Australien. So auch gestern. Mehr als 3500 Passagiere kamen mit den Schiffen zum Ostseekai. Während der größte Teil individuell an Land ging und die Stadt erkundete, hatten 800 Passagiere organisierte Ausflüge gebucht. „Das ist ein Rekord für uns“, sagt Jens Broder Knudsen, Geschäftsführer und Gesellschafter von Sartori Berger (SB). „Wir haben Bootsfahrten, Radtouren und Busausflüge organisiert“, sagt Ulrike Ritter, die bei SB für die Ausflüge zuständig ist. Der überwiegende Teil der Passagiere hat aber Kiel auf eigene Faust erkundet. Ausgestattet mit Regenschirmen, Stadtplänen und wetterfester Kleidung schwärmten die Seereisenden aus. Lediglich bei den Radausflügen habe es nach dem Frühstück einige spontane Absagen gegeben, war zu hören. Eine ganz besondere Adresse ist für die amerikanischen Passagiere in der Holstenstraße 43. Das Schuhgeschäft von Rolf Steffen vertritt in Kiel die Marke Birkenstock - und die sind bei Amerikanern äußerst beliebt. „Das liegt wohl daran, dass diese Marke in den USA teurer ist“, vermutet Inhaber Steffen. Als die „Eurodam“ im Mai das erste Mal in Kiel war, sei er regelrecht überrannt worden. Gestern war die Nachfrage nicht ganz so stark. „Das lag aber wohl am Wetter“, resümiert Steffen.

Heute sind beide Schiffe in Kopenhagen - dem Endpunkt der Kreuzfahrten. Die dänische Hauptstadt ist als Start- und Endpunkt beliebt, weil es dort einen internationalen Flughafen für die An- und Abreise gibt.

Die „Eurodam“ wird sechsmal in diesem Jahr in Kiel sein, der Stadt der Heimat ihrer sechs neuen M43C-MMotoren von MaK.

FB

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