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Kiel Woge plant Neubau mit 45 Wohnungen
Kiel Woge plant Neubau mit 45 Wohnungen
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12:01 16.11.2018
Von Heike Stüben
Bisher wird dieses städtische Grundstück in der Holtenauer Straße in Kiel nur zum Parken und als Durchfahrt genutzt. Auf dem Gelände plant die Wohnungsgenossenschaft Woge Wohnungen, eine neue Verwaltung und einen Treffpunkt für das Quartier. Quelle: Frank Peter
Kiel-Wik

In der Holtenauer Straße 258 bis 262 besitzt die Wohnungsgenossenschaft Woge eG  Wohnhäuser, eine Tiefgarage und den Woge-Wohntreff. Außerdem gibt es dort eine 1100 Quadratmeter große Fläche der Stadt mit alten Platanen. Sie dient als öffentlicher Parkplatz und Zufahrt zu anderen Häusern. Dieses Grundstück will die Woge von der Stadt kaufen und bebauen. Dazu soll der Woge-Treff abgerissen und dann L-förmig an der Straßenfront und auf dem Parkplatz ein neuer Komplex samt Tiefgarage (für Mieter und Woge-Mitarbeiter) entstehen, erklärte Jochen Dohrenbusch vom Architekturbüro Ax5. Auf 3276 Quadratmetern soll es 45 barrierearme Wohnungen mit einem oder zwei Zimmern geben, 15 davon Sozialwohnungen.

Ein neuer Treffpunkt für Bewohner und Nachbarn

Auf weiteren 1240 Quadratmetern soll die Verwaltung der Woge Platz finden. Sie benötige aus Platzgründen ein neues Domizil. Außerdem soll ein neuer Treff samt Café für das gesamte Quartier entstehen. Dafür wurde der mehrfach ausgezeichnete Verein „Stadtteilnetzwerk nördliche Innenstadt“ gewonnen. Und in dem Neubau soll ein Stützpunkt der gemeinnützigen Paritätischen Pflege Schleswig-Holstein untergebracht werden.

"Wohnungen ja, aber..."

 Eine Zuhörerin bedankte sich ausdrücklich dafür, dass dort Wohnungen gebaut werden. Zwei Anwohnerinnen forderten einen kleineren Neubau: „Kann die Woge-Verwaltung nicht woanders hinziehen?“ Heidrun Clausen, Geschäftsführerin des Mietervereins, kritisierte, dass die Stadt, die ohnehin kaum noch eigene Grundstücke für die geplante kommunale Wohnungsgesellschaft habe, das Grundstück verkaufen will. Zumindest müsse es eine Sozialbindung von 80 Jahren und mehr Sozialwohnungen geben. Jan Wohlfahrt, CDU-Ratsherr konterte, dass auch die geplante kommunale Wohnungsgesellschaft nicht mehr als 30 Prozent Sozialwohnungen realisieren würde.  Sven Auen, Vorstandsvorsitzender der Woge, sagte dennoch zu, die Anzahl der Sozialwohnungen noch einmal zu prüfen.

Zu wenige Bäume, zu wenige Parkplätze

Weiter kritisierten Anwohner, dass sie bisher nicht informiert wurden, dass die alten Platanen fallen sollen und es weniger öffentliche Parkplätze geben soll. Weil auch der Ortsbeirat noch Fragen hat, soll es einen weiteren Info-Abend geben - dann mit Vertretern der Stadt.

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