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Kiel So soll es am Bahnhof schöner werden
Kiel So soll es am Bahnhof schöner werden
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07:20 22.03.2018
Von Niklas Wieczorek
Vor allem am Bahnhofsvorplatz gibt es nach Ansicht der städtischen Arbeitsgruppe Handlungsbedarf. Quelle: Ulf Dahl (Archiv)
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Kiel

Zum "am meisten frequentierten Ort" in Kiel gibt es laut Stadt immer wieder Beschwerden: Zum Beispiel über Schmutz, Schrottfahrräder, Angsträume und Konflikte mit oder unter Taxifahrern. Diesem Ärger will die Stadt jetzt entgegenwirken. Am Mittwochnachmittag stellte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer mit Vertretern von Bahn, Polizei, ABK und Ämtern der Stadt endgültig ein Konzept vor. Das beinhaltet einige Punkte:

- Es soll häufiger gereinigt werden, vor allem am Treppenhaus zum Sophienhof. Hier plant die Deutsche Bahn auch bauliche Verbesserungen. Außerdem soll ein öffentliches Männer-Pissoir bereit stehen. Einen Standort dafür gibt es aber noch nicht.

- Bundes- und Landespolizei sollen mit gemeinsamen Streifen für mehr Sicherheit sorgen: Auch von der Einführung des Kommunalen Ordnungsdienstes erhofft sich die Stadt einen positiven Effekt. Aber auch eine Anlaufstelle für Sozialarbeit soll direkt am Hauptbahnhof eingerichtet werden.

- Verstärkt soll gegen alte und rotte Fahrräder vorgegangen werden, die das Bild am Bahnhof verschandeln und den Weg versperren. Dafür werden die Möglichkeiten des ABK erweitert.

- An einem Runden Tisch will die Stadt ab sofort mit den Taxifahrern ins Gespräch kommen. Außerdem soll ein halbjährlicher Bahnhofsbeirat alle Interessensvertreter zusammenbringen, die am Hauptbahnhof vertreten sind: von Einzelhandel bis KVG. Mit einer Umfrage will die Stadt die Einschätzung der Bevölkerung zu den Maßnahmen einholen.

"Unser Ziel ist es, mit vereinten Kräften die Situation im und um den Hauptbahnhof dauerhaft zu verbessern", sagte Ulf Kämpfer. Das sei zwar "ein hartes Stück Arbeit", aber: "Unser schöner Hauptbahnhof ist die Anstrengung allemal wert." Im April soll das Konzept auch im Rat der Stadt Kiel landen.

Nach dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts will Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) ein Diesel-Fahrverbot in Kiel vermeiden. Sein Ministerium untersuche auch mildere Maßnahmen wie Schutzmauern und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, sagte Habeck im Landtag.

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