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Kiel Sportlich-kulturelles Miteinander in Gaarden
Kiel Sportlich-kulturelles Miteinander in Gaarden
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15:01 03.10.2016
Von Martin Geist
Unter Regie des Ellerbeker TV bestand beim Interkulturellen Sportfest Gelegenheit, das Laufabzeichen zu erwerben. Quelle: Martin Geist
Kiel

Bewusst habe man diesmal eine terminliche Nähe zum Tag der Deutschen Einheit und zur Feier des 70. Geburtstags von Schleswig-Holstein, sagte zur Eröffnung Georges Papaspyratos, Integrationsbeauftragter der TuS Gaarden und treibende Kraft hinter diesem Sportfest. Das Miteinander der Kulturen, so lautet seine Überzeugung, verlangt Offenheit auf beiden Seiten, aber auch die Bereitschaft, die Werte und Traditionen (Nord-)Deutschlands zu akzeptieren.

Dass zumindest das Miteinander in Gaarden gut funktioniert, war am Sonntag sehr erkennbar. Erstmals dabei war der Verein Afrikanische-Soziale-Kultur und fand sich im Trubel des Geschehens genauso selbstverständlich wieder wie die vielen Flüchtlinge, die im Team beim Kleinfeldturnier oder einfach als Mitglieder von Vereinsmannschaften beim G-Jugend-Turnier kickten.

Auch die Verlierer waren zufrieden

Ganz normal in der Kreisklasse C geht die ausschließlich aus Flüchtlingen zusammengesetzte Mannschaft von Rojava Kiel mittlerweile auf Torejagd. Und das oft erfolgreich: Gegen die TuS Gaarden fuhren die Syrer auf der Baumkampfbahn einen 2:0-Sieg ein.

Auch wenn sich Verlierer im Sport immer ein bisschen ärgern, waren an diesem Tag grundsätzlich irgendwie alle zufrieden; die Akteure, die Besucher und die Offiziellen. „Beeindruckend, was hier auf die Beine gestellt wird“, brachte dies Olaf Bastian vom Vorstand des Landessportverbands auf den Punkt.

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