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Kiel Stadt startet Online-Befragung
Kiel Stadt startet Online-Befragung
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07:00 19.03.2018
Von Jürgen Küppers
Hamburg hat schon eine, Kiel möchte eine Internationale Schule: Rund 650 Kinder und Jugendliche aus 49 Nationen besuchen das in Vor- und Grundschule sowie Gymnasium unterteilte Ganztagsinstitut im Hamburger Stadtteil Othmarschen.  Quelle: Bodo Marks/dpa
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Kiel

Auf Basis dieser Umfrage-Ergebnisse sollen dann die weiteren Schritte zum Aufbau einer solchen Schule eingeleitet werden. Wie ein international ausgerichtetes Bildungsangebot konzeptionell aussehen, wer als Träger fungieren oder wo es angesiedelt sein könnte, ist bislang völlig offen. „Damit wir nicht am Bedarf und den Erwartungen von Eltern und Unternehmen vorbei planen, fragen wir Eltern und Unternehmen nach ihren Bedürfnissen und Erwartungen“, begründete Bildungsdezernentin Renate Treutel den Start der anonymen Befragung, die per E-Mail, in sozialen Netzwerken oder Online-Foren stattfinden soll.

Fachhochschule hat Fragebögen entwickelt

Als Partner dabei fungiert die Fachhochschule Kiel, die zwei unterschiedliche Fragebögen – einen für Eltern, einen für Unternehmen – entwickelte und ab 4. April deren Auswertung übernimmt. Rund 22.000 Kieler Haushalte mit Kindern bekommen den Fragebogen per E-Mail zugeschickt. Die insgesamt 19 Fragen für Eltern beziehen sich unter anderem auf gewünschte Schulformen, Schulgebühren, Fächer oder Abschlüsse. Die Unternehmen werden darüber hinaus beispielsweise nach Bedeutung eines internationalen Schulangebots für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Kiel oder für ihre Mitarbeitergewinnung befragt.

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Wichtiger Standortfaktor für Kiel

Aus Sicht von Oberbürgermeister Ulf Kämpfer ist ein international ausgerichtetes Bildungsangebot ein „unerlässlicher“ Standortfaktor und Bestandteil der Wirtschaftsfreundlichkeit Kiels. Ein elitäres Angebot für Spitzenkräfte mit großem Geldbeutel soll eine international ausgerichtete Schule aber nicht sein. „Wir wollen da keine Hürden aufbauen, sondern allen interessierten Eltern Zugang zu einem mehrsprachigen Bildungsangebot ermöglichen“, betont Renate Treutel.

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