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Kiel Leinen los zur Riesenparty
Kiel Leinen los zur Riesenparty
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06:00 21.06.2014
Von Jürgen Küppers
Justus Schmidt und Max Boehme (re.) legen letzte Hand an, heute um 12 Uhr fällt für die Kieler Skiff-Segler im olympischen 49er der Startschuss zu den Kieler-Woche-Regatten. Quelle: pae
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Kiel

Bei so vielen Angeboten des größten Sommerfestes Nordeuropas könnte nur das gefürchtete Kieler-Woche-Schmuddelwetter die Vorfreude etwas trüben. Doch laut Meteorologen soll es nach gelegentlichen Schauern bei relativ kühlen 16 bis 17 Grad an diesem Wochenende schon ab Dienstag oder Mittwoch mit bis zu 19 Grad und rund neun Sonnenstunden pro Tag wettertechnisch immer weiter bergauf gehen. So sollten Besucher der Eröffnungszeremonie auf der Rathausplatzbühne am Sonnabend ab 19.30 Uhr zumindest sicherheitshalber noch einen Regenschirm dabei haben, wenn Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Typhonsignal lang-kurz-kurz-lang die Kieler Woche offiziell eröffnet.

 Da aus Sicherheitsgründen der Bühnenvorrraum großräumig abgesperrt ist, dürften Schaulustige Probleme bekommen, das Staatsoberhaupt aus der Nähe zu erleben. Eine bessere Gelegenheit dazu bietet sich gegen 18.15 Uhr, wenn Gauck zu Fuß von der Rathausstraße Richtung Rathauseingang zur Begrüßung durch OB Ulf Kämpfer schreitet.

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 Nach Ende des offiziellen Teils bringen gegen 19.45 Uhr erst Christina Stürmer mit ihrer Band und dann anschließend die Coverband „Robby meets Amy“ die Besucher so richtig in Feierlaune. Schon am Freitag waren Tausende in der Stadt unterwegs und feierten an den großen Bühnen die Auftritte von Stars wie Rea Garvey und Andreas Bourani („Auf uns“).

 Dabei kam es auch zu Behinderungen. Grund dafür war ein Defekt an der Klappbrücke. So musste die schmale Behelfsbrücke ausgefahren werden, auf der sich die Menschenmassen allerdings nur mühsam ihren Weg bahnen konnten.

 Um unangenehme Folgen von Hochstimmungen in den Griff zu bekommen, hat die Stadt ein „Pinkelleitsystem“ mit jeweils kürzesten Wegen zur nächsten Toilette entwickelt. Wer hingegen dem Ruf der Natur ins Gebüsch oder in andere stille Ecken folgt, muss laut Stadtverwaltung mit einem 50-Euro-Bußgeld rechnen.