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07:02 20.04.2018
Von Kristian Blasel
Wie geht es weiter mit dem Flughafen Holtenau? Darüber entscheiden die Bürger am 6. Mai 2018.
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Kiel

Der Einlass im Schwedenkai (Kaistraße) beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. 400 Sitzplätze sowie weitere Stehplätze stehen im Terminal zur Verfügung. Aufgrund der begrenzten Parkplatzmöglichkeiten in der Umgebung empfiehlt sich eine Anreise mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Einsendeschluss für Ihre Fragen ist Sonntagabend

Haben Sie Fragen an Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) oder Alexander Eck (Initiative „Pro Flughafen Kiel“), die sich für den Erhalt des Flugplatzes stark machen? Oder wollen Sie von Lydia Rudow (Initiative „Wir machen Stadt“) sowie Jochen Kiersch (Mieterverein) wissen, warum sie das Gelände in Holtenau lieber für Wohnungsbau und Gewerbe nutzen wollen? Dann schicken Sie die Fragen per Mail bis spätestens Sonntagabend an die Mailadresse lokalredaktion@kieler-nachrichten.de.

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Die Diskussion im Schwedenkai wird 90 Minuten dauern

Das KN-Moderatorenteam aus Lokalreporterin Heike Stüben und Lokalchef Kristian Blasel wird die Einsendungen auswerten und berücksichtigen. Die Veranstaltung wird gegen 21 Uhr enden. Eine ausführliche Berichterstattung lesen Sie in der Mittwochausgabe sowie am selben Abend unter www.kn-online.de

Jede Seite trommelt für ihre Argumente und wirft der anderen Falschbehauptungen vor. Demonstrativ geschlossen warben Industrie- und Handelskammer (IHK) und Gewerkschaftsbund (DGB) bei einer Gesprächsrunde mit allen Rathausfraktionen im Legienhof für das Gewerbegebiet mit Landebahn. „Wir kämpfen seit Jahren für eine Planungssicherheit für das Gelände“, hob DGB-Chef Frank Hornschu die regionalwirtschaftlich große Bedeutung der Luftverbindung auch für die Infrastruktur hervor: 70 hochqualifizierte Arbeitsplätze, eine wichtige Rolle für die Zukunft von Forschung und Entwicklung der Hochschulen, die einmalige Lage mit Luft-, Wasser, Straßen- und Bahnverbindung und ein lebensrettender Standort für Ambulanzflüge – all das und mehr führten er und IHK-Präsident Klaus-Hinrich Vater ins Feld, um für den Flughafen zu werben. Hornschu kritisiert vor allem das Kampagnen-Motto der Gegner „Fliegen für wenige, Wohnen für viele“ als unzulässig: „Hier werden Arbeit und Gewerbe gegen Wohnen ausgespielt. Kiel braucht beides.“

Flughafen-Gegner sprechen von "Falschbehauptungen"

Für die Gegner ist das ein Beispiel für eine Falschbehauptung: Mit einem „Faktenscheck“ kontert das Bündnis, dass ein neuer Stadtteil mit 1800 Wohnungen und 2600 Arbeitsplätzen entwickelt werden könnte. Es waren Zahlen aus einer Gutachteroption, die in der Diskussion im Legienhof auch der linke Ratsherr Stefan Rudau und grüne Fraktionsvize Lutz Oschmann zitierten. Für Oschmann ist es daher „ein Rätsel, warum IHK und DGB die Chance auf so viele neue Arbeitsplätze in den Wind schießen können.“ Befürworter widersprachen heftig: Die Gutachten hätten die Wohnungsbauinitiative der Stadt gar nicht berücksichtigt und fußten auf nicht nachvollziehbaren Berechnungsgrundlagen.

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