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Kiel Kaltes Kiel mal ganz karibisch
Kiel Kaltes Kiel mal ganz karibisch
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00:18 29.06.2013
Von Jörg Meyer
Das Oktett aus Kuba um Lead-Sänger Luis Frank Arias Mosquera sieht sich mit Recht als die zweite Generation des berühmten Buena Vista Social Clubs. Quelle: Frank Peter
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Kiel

Das Oktett aus Kuba um Lead-Sänger Luis Frank Arias Mosquera, der schon für Wim Wenders’ Dokumentarfilm die alten Soneros zusammengetrommelt hatte, sieht sich mit Recht als die zweite Generation des berühmten Buena Vista Social Clubs. Ihr Son Cubano ist authentisch, aber auch aufgefrischt mit manchen Jazz-Elementen. Besonders „Mayito“ Rivera Godines, der Anfang vergangenen Jahres zu den Soneros stieß, gibt ihnen mit seinem vibratoreichen Tenor, der auch mal rappen kann, einen deutlichen Schub in Richtung Jazz.

Kieler Woche 2013: Kalt weht der Wind über den Rathausplatz, und man müsste frösteln, erwärmten am Mittwochabend nicht die Soneros de Verdad das „Corazón“ und die Tanzbeine und verwandelten so Kiel mit ihrem authentischen kubanischen Son, Salsa und Rumba in eine karibische Insel.

Tanzbar bleibt diese „Perfecta Combinacion“ unbedingt. Denn nicht nur wegen der Kieler Kälte, sondern auch der unwiderstehlichen Rhythmen sieht man bald überall auf dem Rathausplatz tanzende Paare, die sich diese Gelegenheit zu „Son y Rumba“ – con Salsa – nicht entgehen lassen.
 
So vereint der Son-Gassenhauer „Chocolate y Vainilla“ buchstäblich Schwarz und Weiß zu etwas, das nicht so grau ist wie der Nachthimmel über dem Rathausplatz, vielmehr bunt und lebensfroh wie Kuba und sein karibisches Gefühl, das so angenehm erhitzt die Kieler Kälte aus den Gliedern treibt.