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Kiel Auch den Bädern fehlt das Personal
Kiel Auch den Bädern fehlt das Personal
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10:00 18.01.2019
Von Jürgen Küppers
Foto: Im Hörnbad geht es zwar Zug um Zug voran. Bis Ende Februar soll dort auch der Freizeitbereich fertig sein. Trotzdem hat die Stadt nicht genug Bad-Mitarbeiter. Deshalb bleibt es in Schilksee vorerst bei Beschränkungen von Öffnungszeiten und Angeboten.
Im Hörnbad geht es zwar Zug um Zug voran. Bis Ende Februar soll dort auch der Freizeitbereich fertig sein. Trotzdem hat die Stadt nicht genug Bad-Mitarbeiter. Deshalb bleibt es in Schilksee vorerst bei Beschränkungen von Öffnungszeiten und Angeboten. Quelle: Frank Peter
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Beim neuen Hörnbad müssen sich Badegäste weiterhin in Geduld üben, bis sie dort alle Bereiche nutzen können. Zumindest die nächste Teileröffnung kommt jetzt in Sichtweite. „In ein paar Wochen sind die Arbeiten im Freizeitbereich so weit abgeschlossen, dass wir ihn dann bis spätestens Ende Februar auch eröffnen können“, verspricht Sportdezernent Gerwin Stöcken auf Nachfrage.

Nicht festlegen will er sich allerdings auf einen Eröffnungstermin des Saunabereichs. Zu viele Unwägbarkeiten ließen die Prognose eines Termins jetzt noch nicht zu.

Beschränkungen in Schilksee bleiben erst mal

Weiter offen bleibt ebenfalls die Frage, wann die Stadt die Beschränkungen bei Öffnungszeiten und Angeboten in der Schwimmhalle Schilksee wieder aufhebt.

Als Hauptgrund dafür nennt Stöcken Personalknappheit. Etwa 60 Fachangestellte und Bademeister stünden derzeit für beide Bäder zur Verfügung und damit zehn Prozent weniger als eigentlich nötig. Folge: Da alle Bad-Mitarbeiter derzeit im Hörnbad – auch zu ihrer Einarbeitung dort – benötigt würden, stünden sie für Dienste in Schilksee nicht zur Verfügung.

Keine Bewerbungen auf freie Bäder-Stellen

Der Sportdezernent würde nach eigenen Angaben das Bäder-Personal so schnell wie möglich aufstocken, um die Personallücke zu schließen. Allerdings habe sich bislang noch niemand auf die ausgeschriebenen Stellen beworben. Denn der Markt für qualifiziertes Personal sei derzeit so gut wie leergefegt.

Die Personalknappheit verschärft sich, weil für die Bad-Mitarbeiter künftig wieder der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) gilt. Folge: Sie dürfen eine Wochenstunde weniger arbeiten.

Für Katzheide steht jetzt zwar zusätzliches Geld für die Sanierung des Bades zur Verfügung. Es muss aber aller Voraussicht nach in der kommenden Bade-Saison - wie berichtet - wegen der Umbauarbeiten geschlossen bleiben.

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