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Kiel Gaarden: Frauen schwer im Gesicht verletzt
Kiel Gaarden: Frauen schwer im Gesicht verletzt
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20:41 30.12.2016
Von Frank Behling
Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung ausgesetzt: 1000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen. Quelle: Google Maps
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Kiel

Zwei brutale Angriffe auf Frauen haben am Freitagmorgen die Kieler Polizei und Staatsanwaltschaft alarmiert. Nach Angaben der Polizei kam es an unterschiedlichen Plätzen im Stadtteil Gaarden zu massiven Attacken auf zwei Frauen, die dabei schwer verletzt wurden. Gegen 4.30 Uhr sei ein Opfer im Ida-Hinz-Park an der Sörensenstraße durch einen noch unbekannten Täter angegriffen worden. Dieser habe die Frau nach derzeitigem Ermittlungsstand rund 20 Mal ins Gesicht geschlagen. Sie erlitt dabei laut Polizei multiple Frakturen im Gesicht.

Nur wenige Straßen weiter, im Gustav-Schatz-Hof, wurde ebenfalls in der Nacht zu Freitag zu einem noch unbekannten Zeitpunkt ebenfalls eine Frau angegriffen. Auch sie wurde schwer im Gesicht verletzt.

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Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgelobt

Polizei und Staatsanwaltschaft haben sich am Freitag sofort an die Öffentlichkeit gewandt und für Hinweise zur Ergreifung des Täters oder der Täter eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. Das macht deutlich, wie groß die Sorge der Behörden ist, die zu den Taten allerdings keine weiteren Einzelheiten nennen wollten.

Beamte der Kripo Kiel ermittelten am Freitag vor Ort, befragten Anwohner und suchten nach möglichen Zeugen. „Die Kollegen sind aber noch ganz am Anfang der Ermittlungen“, sagte Polizeisprecher Oliver Pohl. Sobald nähere Hintergründe zu den Taten und den Tatmotiven bekannt seien, wolle die Polizei sich dazu äußern.

Aus Sicht der Ermittler bestehen durchaus Unterschiede zwischen beiden Taten. Deshalb sei man auch nicht sicher, ob es sich um ein und denselben Täter handelt, so der Sprecher weiter. Die Befragung der Opfer und die Auswertung der Spuren dauerte den ganzen Tag über an. Da es weder an den beiden Tatorten noch in den angrenzenden Bereiche eine Videoüberwachung gibt, ist die Polizei auf die Hinweise der Bevölkerung und Spuren angewiesen.

Erhöhte Aufmerksamkeit ist gefordert

Gleichzeitig gab es eine Warnung an die Öffentlichkeit: „Seien Sie bitte vorsichtig. Wir müssen davon aus gehen, dass dort mindestens ein sehr gewalttätiger Täter frei herumläuft“, sagte Pohl. Die Polizei fordert die Bewohner Gaardens zu erhöhter Aufmerksamkeit auf und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Sie sucht dringend Zeugen, die in den besagten Gebieten auffällige Beobachtungen gemacht haben. Zeugen können sich an die Ermittler unter Tel. 0431/160-3333 oder über den Polizeiruf 110 melden.

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