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Kiel Dort leuchtet Kiels neue Visitenkarte
Kiel Dort leuchtet Kiels neue Visitenkarte
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06:00 27.11.2018
Von Jürgen Küppers
Seit einem Jahr steht die ehemalige Hauptpost am Stresemannplatz nun schon leer. Jetzt will die Stadt dort in ihrer Immobilie auf fast 400 Quadratmetern ein "Welcome Center" einrichten, um dort nicht nur über touristische Angebote Kiels zu informieren. Quelle: Frank Peter
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Doch zuerst entscheiden Wirtschaftsausschuss (28. November) sowie die Ratsversammlung (13. Dezember), ob das Geld aus dem Haushalt der Stadt genehmigt wird. Die Immobilie gehört der Stadt zwar, aber den Innenausbau für die rund 400 Quadratmeter große Fläche muss sie aus eigenen Mitteln finanzieren.

OB hält größere Tourist-Information für unerlässlich

Aus Sicht von Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, der die Vorlage in Zusammenarbeit mit Kiel-Marketing und Wirtschaftsförderern federführend erarbeitete, gibt es an der Notwendigkeit einer solchen Anlaufstelle keinen Zweifel. Hauptgrund: seit Jahren stark steigende Zahlen von Touristen, Tages-, Fähr- und Kreuzfahrtgästen. Sie könnten in der viel zu kleinen Tourist-Information in der Andreas-Gayk-Straße nicht mehr angemessen mit Infos zur Stadt versorgt werden.

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Das "Welcome Center" ist laut Konzept schwerpunktmäßig zwar touristisch ausgerichtet, soll aber allen Bürgern sowie Akteuren aus Wirtschaft, Bildung, Kultur oder Verwaltung möglichst bereits im Herbst 2019 zur Verfügung stehen.

Die neuen Räume sind multifunktional

Das Konzept enthält zum Beispiel ein Café inklusive Lounge mit 60 Plätzen (innen und außen) oder einen „Pop-up-Space“ für wechselnde Zwecke. Museen können dort nach Vorstellungen von Uwe Wanger für große Ausstellungen werben, Reedereien neue Kreuzfahrtschiffe präsentieren oder Investoren ihre Kieler Großprojekte vorstellen. Auch für Konzerte, Lesungen oder Tagungen biete das maritim mit Seilen, Masten, Segeln oder Stegholz ausgestattete Center Platz.

Beamer lassen das Gebäude strahlen

Zudem könnte das alte Post-Gebäude künftig ein wahrhaft leuchtendes Beispiel für die Modernität Kiels sein. Zehn Spezialbeamer für Fassaden (fast 60.000 Euro) plus weitere drei Hochleistungsprojektoren (rund 53.000 Euro) sollen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich Filme, Logos oder Animationen an Wände sowie an die mit Folien versehenen Fensterflächen projizieren.

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