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Kiel Grundstein für zentralen Standort gelegt
Kiel Grundstein für zentralen Standort gelegt
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14:40 03.06.2019
Von Steffen Müller
Versenkten bei der Grundsteinlegung die Zeitkapsel: Architekt Christian Pelzeter, Finanzministerin Monika Heinold, die IB.SH-Vorstände Erk Westermann-Lammers und Dr. Michael Adamska sowie Kiels Baudezernentin Doris Grondke. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
Kiel

Bis 2024 sollen auf dem Hörn-Areal, wo einst die Germaniawerft U-Boote und Kriegsschiffe baute, rund 900 Wohnungen und Gewerbeeinheiten entstehen. Damit der Bau der neuen Kai-City in Kiel mit EU-Mitteln gefördert werden kann, muss das neue Viertel zu 65 Prozent aus Gewerbe bestehen.

Einen wichtigen Anteil daran übernimmt die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.-SH). Auf einem 5700 Quadratmeter großen Grundstück baut die Förderbank ihren zentralen Firmensitz für 650 Mitarbeiter. Der Einzug ist für das erste Halbjahr 2021 geplant.

IB.SH schließt restliche Standorte

Mit dem 90,5 Millionen Euro teuren, zweigeteilten Neubau, dessen Architektur umstritten ist, verfolgt die IB.SH das Ziel, alle Angestellten in Kiel in einem Gebäudekomplex zusammenzuführen. Momentan sind die Mitarbeiter an zehn Standorten verteilt.

Acht Bürogebäude hat die Bank angemietet, die Standorte am Fleethörn und in der Dammstraße gehören ihr selbst. Über die Weiternutzung führt die IB.SH aktuell Gespräche mit der Stadt Kiel.

"Mit unserem Neubau trägt die IB.SH wesentlich zur Quartiersentwicklung auf der Ostseite der Hörn bei, da mit dem Gebäude der vorgeschriebene gewerbliche Teil abgedeckt wird und jetzt im zweiten Schritt dort Wohnungen - auch im sozialen Wohnungsbau - entstehen können", sagte der IB.SH-Vorstandsvorsitzende Erk Westermann-Lammers bei der Grundsteinlegung.

Monika Heinold lobt Architektur

„Das neue Gebäude erfüllt höchste Ansprüche an nachhaltiges Bauen“ sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne).

„Das Areal, das seit Jahren brach liegt, wird nun lebendig“, sagte Kiels Baudezernentin Doris Grondke.

Kai-City in Kiel soll 2024 fertig sein

An der Hörn direkt am Wasser zwischen den Straßen "Stemmer" und "Antipper" entstehen in einem Gemeinschaftsprojekt 440 Wohnungen für 1000 Menschen und etwa 7400 Quadratmeter an Gewerbeeinheiten, die die dafür zusammengeschlossene Projektgemeinschaft Hörnbebauung errichtet.

Zusätzlich will die TAS Unternehmensgruppe aus Hamburg zwischen Halle 400 und der Gablenzbrücke ein Parkhaus, Gewerbeflächen und 450 Wohnungen bauen. Die Halle 400 selbst wird ab 2020 eine Kita. Konzerte gehören dann der Vergangenheit an. 

Die ursprüngliche Planung dazu stammt von der Deutschen Immobilienprojektentwicklung, die das Projekt an den Investor TAS verkauft hat. Mit der Fertigstellung der neuen Kai-City wird 2024 gerechnet.

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