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Kiel "Nicht jammern, sondern was tun"
Kiel "Nicht jammern, sondern was tun"
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07:00 24.08.2018
Von Jürgen Küppers
Mit diesem neuen Logo inklusive Slogan "Kiels neue Mitte, Fleet! erleben" wollen die Chefs von elf inhabergeführten Geschäften für ihre Aktionen zur Belebung der Kieler Innenstadt werben. Auch eine entsprechende Homepage dafür ist in Vorbereitung. Quelle: Sonja Paar
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Kiel

"Jammern hilft nicht, wir müssen was tun“: Darüber waren sich die Kaufleute bei den ersten Treffen zur Ideenentwicklung im Februar schnell einig. „Dabei stellte sich natürlich die Frage, was wir überhaupt sein wollen“, erklärt Lars Lenßen, Chef des Restaurants Dean & David am Bootshafen.

Denn eine klassische Werbegemeinschaft oder ein Verein mit Statuten, Beiträgen und Regularien wollen sie auf keinen Fall sein. „Wenn wir was machen, muss es schnell und unkompliziert gehen.“ Also einigte man sich auf den allgemeinen Begriff „Kooperationsgemeinschaft“.

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Bunter Branchenmix bietet viele Chancen

Inzwischen zählen elf Partner in unmittelbarer Umgebung des künftigen Holsten-Fleets zu dieser Gemeinschaft: Außer Dean & David die Tanzschule Ströhemann-Brinck, Meislahn, Cup&Cino, Ballett in Kiel, Nautilus-Apotheke, Fit-Sportclub, Topshop (Wein und Spirituosen), McDonald’s, Musikschule Hummel sowie Bo Concept (Design-Möbel).

„Gerade dieser bunte Branchenmix von Textil bis Medikament, vom Wein bis zum Ballett bietet jede Menge Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, auch ausgefallene“, erklärt Lars Berndt, Inhaber der Tanzschule Ströhemann-Brinck. Dort startete dann auch der erste größere Coup: Ein bis zuletzt geheim gehaltenes Fest zur Motivation der insgesamt 200 Mitarbeiter aller Kooperationspartner. Catering, Musik, Show und Deko steuerten die Partner natürlich aus eigenen Mitteln bei.

Events sollen wieder mehr Publikum in die City locken

Obendrauf gab es für die Mitarbeiter auch noch eine „Fleet Karte“, bei deren Vorlage sie bei allen Partnerbetrieben Preisnachlässe erhalten. In einem nächsten Schritt soll dieses Rabattsystem auch auf die Kunden ausgeweitet werden.

Weitere, auch öffentliche Veranstaltungsformate sollen folgen, um mehr Publikum in die City zu locken. Schließlich ließe sich die 900 Quadratmeter große Fläche der Tanzschule durch mobile Trennwände vielfältig nutzen - von Konzerten,Tagungen, Personalfeiern bis zu Hochzeiten oder Firmen-Meetings.

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