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Kiel Vorstoß zum Böllerverbot sorgt für Aufregung
Kiel Vorstoß zum Böllerverbot sorgt für Aufregung
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16:41 29.07.2019
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Die Deutsche Umwelthilfe will in 31 Städten die Silvester-Böllerei beschränken. Zur Begründung wird auf die gesundheitsschädlichen Feinstaubbelastungen durch die Böller verwiesen. Quelle: Frank Scheer
Kiel

Die Deutsche Umwelthilfe will in Kiel das private Böllern an Silvester verbieten lassen. Das teilte die Organisation am Montag mit. Verboten werden soll das private Abbrennen von Böllern an Silvester aber nicht nur in Kiel. Die DUH will die formellen Anträge in insgesamt 31 Städten mit einer Feinstaubbelastung von mindestens 20 µg/m3 stellen. Darunter ist auch Hamburg.

Klimanotstand und Feuerwerk passen nicht zusammen

"Haustiere, Traumapatienten, Klima und Luft werden es danken", meint Marwin Nemitz.Ähnlich sieht es Lars Horn: "Gute Idee. Klimanotstand und Feuerwerk passen nicht zusammen. Die Mehrheit der jungen Menschen möchte das so."

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Helmut Mang kann sowohl Befürworter als auch Gegner des Böllerverbotes in Kiel verstehen. "Die meisten Hundebesitzer wird es freuen", sagt er. "Ladenbesitzer, die das Feuerwerk verkaufen, eher weniger; genauso wie Menschen, die exzessiv und gerne böllern. Dem Rest dürfte es ziemlich egal sein." Helmut Meng hofft, dass aber nicht weitere Traditionen wie Osterfeuer und Biikebrennen entfallen.

Kiel: Verbote bringen wenig

Gar nicht verstehen kann Jörg Köhnke den Vorstoß der Deutschen Umwelthilfe: "Ein bisschen Spaß muss sein, oder wird privates Lagerfeuer und Grillen auf Buchenholzkohle demnächst auch verboten?" Sebastian Timm findet, "Verbote bringen in der Gesellschaft wenig, sie bezwecken meist das Gegenteil. Ein vernünftiger Kompromiss wäre wünschenswert. Die ganze Hysterie um das Klima geht mir langsam auf den Sack". Wolfgang Rauch fordert sogar: "Wer macht die Gesetze? Die DHU oder unsere gewählten Volksvertreter? Eine eindeutige Stellungnahme ist jetzt von unseren Politikern erforderlich!"

Die DUH teilte auch mit, dass sie gleichwohl ein professionell und zentral organisiertes Silvester-Feuerwerk außerhalb der Innenstadt befürwortet. Frederick Feulner schreibt deshalb mit einem Augenzwinkern: "Dann böllern wir eben in Kronshagen." Darauf antwortet Susanne Rößler: "Kommt ja nicht auf die Idee, alle aufs Land zu fahren."

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will in Kiel und 30 weiteren Städten das private Böllern an Silvester verbieten lassen. Dazu sollen formelle Anträge gestellt werden. Gleichwohl befürwortet die DUH ein professionell und zentral organisiertes Silvester-Feuerwerk außerhalb der Innenstadt.

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