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Kiel Kaum eröffnet, schon gut gebucht
Kiel Kaum eröffnet, schon gut gebucht
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08:00 06.12.2018
Von Jürgen Küppers
Leger, hell und auch für externe Gäste offen: So präsentiert sich die Hotel-Lobby im vor rund drei Wochen eröffneten Niu Welly in der Holstenstraße. Quelle: Uwe Paesler
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Kiel

Die letzten Gerüste am Ex-Karstadt-Sports-Haus sind weg, dafür sorgen erste Gäste in dem 113-Zimmer-Haus schon für neues Leben. Der drohenden Konkurrenz durch fünf weitere neue Hotels will die Herberge in bester Innenstadtlage durch ein innovatives Konzept auf dem Kieler Bettenmarkt trotzen.

„Angst vor Konkurrenz haben wir nicht“, gibt sich Hoteldirektorin Antje Beu selbstbewusst: „Unser Team ist jung, das Konzept ist hip. Wir behandeln Gäste wie Freunde. Und wir sind die ersten der neuen Hotels auf dem Kieler Markt.“ Das Haus sei gut gefüllt, die Gästebewertung in aller Regel exzellent. Und Stammgäste, die auf jeden Fall wiederkommen wollten, gebe es auch schon.

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Gäste werden alle geduzt

Was die Hotelchefin mit „jung“ und „hip“ meint, zeigt sich bereits an der Rezeption: Gäste werden von der durchgängig jungen Hotelcrew unter 30 ebenso durchgängig geduzt, als kenne man sich schon ewig. Tische und Stühle in der farbenfrohen Lobby sind locker gruppiert, man kann sie nach Wunsch zusammenschieben.

Von der Decke baumeln Glasbojen in blauen Netzen als Lampen oder Gummistiefel (Englisch: Welly) mit Tannenzweigen als Verweis auf den Hotelnamen in einer von Wasser geprägten Stadt. Die Wände (auch die Hotelflure) hat der Designer „Tarek“ nach eigenen Entwürfen gestaltet.

Malkurse und Partys in der Lobby

Ganz bewusst habe man die Hotel-Lobby mit den fast bodentiefen Fenstern zur Andreas-Gayk- und zur verlängerten Hafenstraße so offen wie möglich gestaltet, erklärt Antje Beu. Denn offen soll der Raum auch für externe Gäste sein: nicht nur zum Frühstücken (12,50 Euro) oder Verweilen mit Kaffee, PC und freiem High-Speed-WLAN.

Ab Januar will die Managerin, die mit ihren gerade mal 28 Jahren zum ersten Mal ihr „eigenes Haus“ mit insgesamt rund 20 Mitarbeitern führt, regelmäßige Events veranstalten: „Vielleicht Partys mit DJ, mal schauen. Wir grooven uns da erstmal rein.“ Eines dieser Events hatte bereits Premiere: eine „Artnight“, also ein Malkurs am Abend. Am 13. Dezember gibt es die zweite Auflage.

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