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Kiel Fahndung nach einer Polizeistation
Kiel Fahndung nach einer Polizeistation
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07:01 28.03.2018
Von Niklas Wieczorek
Tür zu: Wenn es eine neue Station in Kiel-Projensdorf gibt, will die Polizei Die Wache in der Wik dicht machen. Auch Ralf Schwertfeger, stellvertretender Leiter des 1. Reviers, hält die Räume nicht mehr zeitgemäß. Quelle: Frank Peter
Kiel - Projensdorf

Die Polizeidirektion Kiel sucht nicht selbst. Als Landesbehörde hängt sie am Tropf der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH). Die bestätigt, seit einem Jahr nach einer Immobilie mit 400 bis 450 Quadratmetern Fläche für die Station zu suchen. "Im Rahmen ihrer Recherche hat die GMSH unter anderem mit Marktteilnehmern wie Immobiliengesellschaften, der Stadt, dem Bund und mit Maklern gesprochen", so die Pressestelle. "Die GMSH hat ebenfalls vor Ort recherchiert, um potenzielle Mietflächen ausfindig zu machen." Das Gebiet in Projensdorf weise "zwar viele Wohnimmobilien, jedoch wenige Gewerbeflächen und kaum Leerstand auf".

Ein Neubau würde bis zu fünf Jahre dauern

Die Suche laufe weiter, und man sei für jeden Hinweis eventueller Anbieter dankbar. Darüber würde sich natürlich auch die Polizei Kiel freuen. Chef Thomas Bauchrowitz betont, dass die Suche erst starten konnte, nachdem die Reform offiziell im Innenministerium abgesegnet wurde. Vorab habe sich niemand in Projensdorf nach einem Gebäude umschauen können. Nach KN-Informationen wäre die Alternative ein Neubau, der bis zu fünf Jahre dauern könnte. Und das ist im Grunde keine Alternative.

Die bisher genutzten Immobilien in der Wik und in Suchsdorf sind laut Polizei nicht mehr zeitgemäß, aus Gründen der Barrierefreiheit, Sichtbarkeit oder aus technischen und strategischen Erwägungen. Die neue Station sollte neben mehr Parkplatzflächen auch genug Raum für Umkleiden und moderne Besprechungsräume mit entsprechender IT bieten. Doch nicht alles müsse vorab vorhanden sein. Ein gutes Beispiel, dass Immobilien für Polizeistationen nicht bereits als Spezialgebäude daherkommen müssen: Was Experten als gute Grundlage sehen, ist stets ein ehemaliger Getränkemarkt.

Die GMSH erreichen interessierte Anbieter unter Tel. 0431/599-0.

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