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Kiel Wird die Feldstraße zum Dauerparkplatz?
Kiel Wird die Feldstraße zum Dauerparkplatz?
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06:11 11.11.2016
Von Karina Dreyer
Dauerhaft abgestellt oder nur geparkt? Anwohnern sind die permanent parkenden Fahrzeuge und Campingwagen in der Feldstraße ein Dorn im Auge. Quelle: Karina Dreyer
Wik

Schon seit längerem beobachten Anwohner, dass Campingwagen und Autos zwischen Düvelsbeker Weg und Homannstraße dauerhaft abgestellt werden. Bei einem Auto würde sich sogar schon Grünspan ausbreiten. „Die Stadt tut nix“, empörte sich ein Anwohner während der Sitzung. Lennart Wille vom Ordnungs- und Bürgeramt konnte zwar nicht persönlich zur Sitzung kommen, hat sich aber die Situation vor Ort angeschaut und einen Brief an den Ortsbeirat geschrieben. Grundsätzlich handele es sich in dem Bereich um eine freie, öffentliche Parkfläche, die von allen Verkehrsteilnehmern genutzt werden dürfe. Anhänger ohne Zugmaschine dürfen dort maximal 14 Tage abgestellt werden. Ein „Überwintern“ sei nicht zugelassen.

 Das Problem: Der Nachweis sei schwierig, da nur aufgrund der Ventilstellung der Fahrzeugräder festgestellt werde, ob ein Anhänger zwischenzeitlich bewegt wurde oder nicht. Wurde das Fahrzeug innerhalb der 14-Tage-Frist bewegt, würde die Frist von Neuem beginnen. „Erst wenn nach der 14-tägigen Nachkontrolle die Ventilstellung unverändert ist, ist dieser Tatbestand erfüllt, welcher mit 20 Euro Verwarnungsgeld geahndet werden kann“, so Wille. Auch das längerfristige Abstellen oder Dauerparken von Campingfahrzeugen (mit eigenem Antrieb), Lkw oder Pkw sei nicht zu beanstanden, da auch das Parken eines Fahrzeugs zum Verkehr gehöre. Und dazu gehören auch Fahrzeuge, die abgeschleppt und dort abgestellt wurden.

 Den Einwand, die Fahrzeuge würden dort hingeschleppt und „verrotten“, könne er nicht nachvollziehen, aber es werde dort künftig verstärkt kontrolliert. Und soweit es die Camping- und übrigen Fahrzeuge betrifft, würde das Ordnungsamt keinen Handlungsbedarf sehen.

 Die Anwohner reagierten auf das Schreiben empört: „Der hat doch Tomaten auf den Augen“, und es sei eine Tatsache, dass dort einige Fahrzeuge nur einmal im Jahr bewegt werden würden.

 Im Anschluss stellte Wolfgang Chalupa vom Stadtplanungsamt fünf öffentliche Areale vor, die in der Wik in den Wohnbauflächenatlas einfließen können: Ein Gebiet zwischen Tonderner und Harderslebener Straße, eine Brachfläche am Auberg, eine freie Baufläche neben dem Neubau in der Holtenauer Straße (Paech-Brot), der hintere Bereich des Bunkers in der Hohenrade sowie eine Stellplatzanlage zwischen Flintkampredder und Prinz-Heinrich-Straße für studentisches Wohnen. Der Ortsbeirat wird sich nun mit den Arealen beschäftigen und Anregungen, Ergänzungen oder Streichungen zusammentragen.

 Weiteres Thema: Katrin Mates, Leiterin der Gemeinschaftsunterkunft in der Arkonastraße berichtete, dass momentan 500 Flüchtlinge vor allem aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und in den letzten Monaten verstärkt aus Armenien in der Wiker Unterkunft leben. Neben der Techniker Marineschule bezogen im Mai 13 Flüchtlingsfamilien das dritte Gebäude, die ehemalige Bundeswehrfachschule. Auf einer Etage wohnen derzeit auch Studenten, „bis Ende des Jahres. Es verträgt sich alles gut“, resümierte sie.

Der Haushalt der Gemeinde Kronshagen ist defizitär, dagegen soll etwas unternommen werden. Deshalb diskutierte der Haupt- und Finanzausschuss jetzt über eine Erhöhung der Hundesteuer um rund 20 Prozent, die knapp 10.000 Euro mehr in die Gemeindekasse spülen soll.

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