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Kiel Fast 16 Millionen Euro für Städtebau
Kiel Fast 16 Millionen Euro für Städtebau
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10:00 20.12.2018
Von Jürgen Küppers
Noch ist die Kaikante am Berthold-Beitz-Ufer wegen Einsturzgefahr durch Unterspülung abgesperrt. Doch das soll sich ändern, wenn in den kommenden Jahren dort auch mit Hilfe von Fördergeldern ein neues Areal entsteht.   Quelle: Thomas Eisenkrätzer
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Der Clou dabei: Die Stadt muss erstmals nur ein Zehntel der Kosten für die Bauprojekte selber tragen. Zuvor lag der städtische Eigenanteil bei Förderprogrammen in der Regel bei 33 Prozent.

Ein Problem damit, das Millionen-Präsent zeitnah zu verwenden, hat die Stadt nicht. Denn die Liste anstehender Maßnahmen ist lang. Ganz oben steht die städtebauliche Entwicklung von Holtenau (Sanierungsgebiet Holtenau Ost). In dieses Projekt fließt mit neun Millionen Euro der Löwenanteil der Finanzierungshilfe aus Geldtöpfen von Bund, Land und Stadt.

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In Holtenau werden insgesamt 21 Millionen Euro investiert

Zusammen mit den bereits zugesicherten Mitteln aus vorherigen Programmjahren beteiligt sich die Städtebauförderung mit insgesamt 21 Millionen Euro an der Entwicklung des Holtenau-Quartiers. Dazu zählen nach Mitteilung der Verwaltung vor allem die Bereiche Gewerbe, Wohnen, Tourismus, Sport und Freizeit.

Das zweite Großprojekt, das von den Fördermaßnahmen profitieren soll, ist die Kiellinie mit dem angrenzenden Fördehang. Dort werden insgesamt 5,4 Millionen Euro zur Attraktivitätssteigerung investiert.

Bei der Kiellinie können Bürger mitentscheiden

Mit welchen Maßnahmen das genau geschehen soll, steht noch nicht abschließend fest. Wie berichtet, hatte die Stadt die Bürger im Herbst zur Teilnahme an diversen Veranstaltungen aufgerufen, um dort ihre Ideen und Vorschläge einzubringen.

Weitere 1,3 Millionen Euro stehen nach Information der Verwaltung für die städtebauliche Gesamtmaßnahme Neumühlen-Dietrichsdorf zur Verfügung.

Auch Hörn und Innenstadt sollen profitieren

Doch das ist noch nicht alles, was zum Thema Stadtentwicklung auf den Weg gebracht werden soll. Die Mittel dazu stammen entweder aus vorherigen Programmjahren für Städtebauförderung oder aus Umschichtungen von Haushaltsmitteln.

Zu den städtischen Arealen, die davon profitieren sollen, zählen unter anderem: das Sanierungsgebiet Hörn, die Innenstadt oder das Projekt „Soziale Stadt Gaarden“. Zu den „vorbereitenden Untersuchungsgebieten“ gehören nach Angaben der Verwaltung die Festung Friedrichsort inklusive Alt-Friedrichsort sowie das Projekt „Grüne Wik“.

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