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Kiel "Geschwisterhelden" sind die Sieger
Kiel "Geschwisterhelden" sind die Sieger
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16:44 21.05.2018
Von Jürgen Küppers
Minutiös protokollierte Notar Armin Brinkmann (re.) den Zieleinlauf des Entenrennens 2018. Dabei musste der Jurist auch ein paar Enten disqualifizieren, weil deren Besitzer sie regelwidrig mit Federn auf dem Kopf "gedopt" hatten. Quelle: Frank Peter
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Wer im riesigen Teilnehmerfeld am Schluss den Schnabel vorn hatte, muss die aufwändige Auswertung des Zieleinlaufes erst noch ergeben. Spätestens im Laufe des morgigen Dienstags werden die insgesamt 250 Entennummern mit ihrer (notariell beglaubigten) Platzierung und dem damit verknüpften Gewinn eines Sachpreises auf der Internetseite des Rennens veröffentlicht.

Rund 55 000 Euro kommen Geschwister-Projekt zugute

Doch der eigentliche Sieger des tierischen Spaßes steht jetzt schon fest: Das Projekt "Geschwisterhelden" des Landesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (lvkm). Rund 55 000 Euro aus dem Entenverkauf plus Sponsorengelder fließen in die Förderung des zunächst auf ein Jahr angelegten Projektes zur Stärkung der Geschwister von Kindern mit einer Behinderung. Unter dem Motto "Jetzt bin ich dran" sollen dabei auch Kinder mit ihren Bedürfnissen und Sorgen in Mittelpunkt stehen, die sonst angesichts der Behinderung ihrer Geschwister oft nur "in zweiter Reihe" elterlicher Zuwendung stehen. 

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Beim Sponsoren-Großenten-Rennen hatte Traum-GmbH den Schnabel vorn

Wer im Vorlauf der Sponsoren-Großenten ganz vorne mit dabei war, wurde in einem vom Wind stark begünstigten "Sprint" von rund zehn Minuten für die rund 100-Meter-Strecke schnell klar: Hierbei ging die knallrote Ente der Traum-GmbH als erste in die schmale Zielschleuse.

Nach dem Massenstart der "Bade-Entchen" aus einem riesigen Sack an einem Feuerwehrkran setzte sich die Nummer 2949 ganz knapp gegen die tierische Konkurrenz durch.

Gedopte Enten mussten raus

Allerdings musste Notar Armin Brinkmann am Zieleinlauf hart durchgreifen und ein paar "gedopte" Enten aus dem Wasser und dem Wettbewerb ziehen lassen. Denn deren Besitzer hatten ihre Plastiktierchen mit Federn an den Köpfen ausgestattet. Und solche "geschwindigkeitsfördernden Anbauten" sind laut Wettbewerbsregeln verboten, betonte Brinkmann

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