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Kiel Hebbelschüler fordern Tempo-30-Zone
Kiel Hebbelschüler fordern Tempo-30-Zone
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15:15 26.09.2019
Von Karina Dreyer
Wer auf der Feldstraße wie Schülerin Pheline Hamann ins Auto steigen möchte, muss besonders achtsam sein, die vorbeifahrenden Autos sind oft sehr schnell. Quelle: Karina Dreyer
Kiel

Und auch wenn sich durch den Einsatz des Ortsbeirates Wik bereits einiges verbessert hat, wünschen sich Schüler, Lehrer und Leiterin Annegret Wilms vor allem eins: eine Tempo-30-Zone im Bereich ihres Gymnasiums. Annegret Wilms sorgt sich um ihre 683 Schüler. Auch wenn noch nichts Schlimmes passiert sei, es könnte eine Frage der Zeit sein. Denn „es kommt hier auf der Feldstraße häufig zu brenzligen Situationen“, sagt sie. Hintergrund: Sehr viele Schüler nutzen die Busse. Um an die Haltestellen zu gelangen, überqueren sie die Feldstraße an einer Bedarfsampel. „Die ist aber für Fußgänger zu kurz eingestellt“, sagt die Schulleiterin.

Verkehrsschilder wurden umgefahren

Oder die Schüler gehen über die Verkehrsinsel. Die werde aber manchmal nicht als eine solche wahrgenommen. Nicht selten wurde eins der beiden Verkehrsschilder sogar schon umgefahren. „Und dann werden die Schüler noch von den Autofahrern angehupt“, sagt Emma Louis Döhler von der Schülervertretung und Mitglied im Jungen Rat. Zu ihr kommen viele Schüler, berichten über die Situation und wünschen sich unter anderem, dass die Verkehrsinsel für die Autofahrer erkennbarer sei. Seit die Kiellinie auch noch teilweise für den Autoverkehr geschlossen wurde, „ist es gefühlt noch schlimmer geworden“, sagt Annegret Wilms. Wer nicht weiß, dass sich an der Feldstraße eine Schule befindet, rauscht gerne daran vorbei. Denn wie an anderen Orten üblich, gebe es auf der Feldstraße aber weder ein Hinweisschild auf die Schule noch auf die Kita.

Begehung mit dem Ortsbeirat

Mit dem Ortsbeirat schauten sich Vertreter der Schule die Situation an. Dabei fiel auch auf, dass es an der Haltestelle Düvelsbeker Weg stadtauswärts sowie im Bereich der Bedarfsampel nur wenig Platz für ein- und aussteigende Busfahrgäste gebe. Bei Schulbeginn und -schluss würden deshalb viele zum Teil auf dem Fahrradweg stehen und dadurch den Verkehr gefährden. Auf Antrag des Gremiums wurde jetzt ein Teil der Grünfläche hinter der Bushaltestelle freigeschnitten. Zudem wurde ein Tempo-Messgerät installiert und die Haltestelle für die Schulbusse 50 Meter Richtung stadtauswärts verlegt. „Das hat die Situation schon ein wenig erleichtert“, sagte die Schulleiterin. Am sichersten sei aber nach wie vor eine Tempo-30-Zone im Bereich der Schule. Ebenso wünschen sich die Schüler 15 weitere Fahrradbügel.

Parkverbot wäre hilfreich 

Damit die Situation für alle Verkehrsteilnehmer überschaubar bleibe, hofft die Schule auch auf ein Parkverbot in Höhe des Schulhofes, „es ginge ja vielleicht auch zeitlich begrenzt zwischen 1 und 16 Uhr“, so Wilms. Einigen bereiten auch die engen Parkstreifen Sorge. „Beim Aussteigen aus dem Auto muss man besonders aufpassen, weil die Autos nah am Wagen vorbeirauschen. Das ist vor allem für die Kleinen mit ihren Ranzen schwierig“, sagte Schülerin Pheline Hamann.

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