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Kiel Maritime Motive bei den KN zu sehen
Kiel

Kieler Nachrichten stellen maritime Kunst von Gudrun Randow aus

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12:17 20.10.2020
Von Johanna Lehn
Maritimes Flair bei den Kieler Nachrichten: Gudrun Randow stellt ihre Kunstwerke im Verlagshaus an der Fleethörn aus. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Segelboote, die auf brandenden Wellen schwimmen, bunte Strandkörbe auf Amrum oder eine Regatta mit vielen Seglern können Passanten bei der "Kunst an der Ecke" im Fleethörn entdecken.

Randow kombiniert in ihren Bildern verschiedene Techniken: Meist malt sie mit Acrylfarbe, integriert aber auch Schrift, Sand oder Papier. „Ich bin da offen für alles“, sagt die Diplom-Kunsttherapeutin aus Molfsee. Auch Spraydosen kamen schon zum Einsatz.

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Der THW Kiel als Kunstwerk

Meist sei es schwierig, vor Ort zu malen. Deshalb macht Randow häufig Fotos von Dingen oder Orten, die sie in ein Gemälde fassen möchte. So ist unter anderem das ausgestellte Bild der Strandkörbe am Amrumer Strand entstanden. Dabei wolle sie sich mehr darauf konzentrieren, eine bestimmte Stimmung auszudrücken, als das Fotografierte detailgetreu abzubilden.

Inspiration für ihre Werke findet Randow überall – die meisten zeigen aber maritime Motive. Blau ist oft die dominierende Farbe. Randow erklärt das mit ihrer Vorliebe fürs Windsurfen. „Deshalb fasziniert mich das.“ Sie malt aber auch in Auftrag. So entstand für Bekannte kürzlich eine große Collage des THW Kiel – mit Zebra, Meisterschale und jubelnden Fans. Die riesige Leinwand dafür stellte sie sogar selbst her.

Randow schafft Kunstwerke mit Linoldruck

Eine beliebte Technik Randows ist außerdem der Linoldruck. Dabei erstellt sie Schablonen aus Linolplatten und überträgt so Motive auf Leinwände, Windlichte, Taschen oder auch Strandholz. Mit Regattaschiffen und Muscheln ist auch hier das Maritime ein häufig wiederkehrendes Thema.

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Die 46-Jährige stellt nicht zum ersten Mal aus. Ihre Gemälde sind unter anderem Teil der Kieler Kunstmeile - nur in diesem Jahr hat Randow ausgesetzt. "Bilder möchten gesehen werden", sagt sie. Bis zum 18. November sind Gudrun Randows Werke bei der "Kunst an der Ecke" der Kieler Nachrichten zu sehen.

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