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Kiel Solidarität mit den Klima-Schülern
Kiel Solidarität mit den Klima-Schülern
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09:00 22.02.2019
Von Michael Kluth
Hunderte Schülerinnen und Schüler demonstrieren regelmäßig freitags in Kiel für Klimaschutz, hier am 21. Dezember 2018 - also in den Weihnachtsferien. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
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Kiel

Der Rat unterstützt ausdrücklich die Klimaschutzziele der Freitagsdemonstranten. Zuvor hatte es noch eine Debatte darüber gegeben, ob die Demonstrationen in der Unterrichtszeit stattfinden dürfen.

Auslöser war letztlich ein Antrag der „Fraktion“, wonach der Rat sich mit „Fridays for Future“ solidarisieren und alle Lehrkräfte auffordern solle, nachsichtig mit Fehlzeiten umzugehen und freitags keine Prüfungen anzusetzen.

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Antrag der Kooperation thematisiert Schulpflicht nicht

Die CDU hielt mit einem eigenen Antrag dagegen. Danach sollte der Rat sich mit den Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden von „Fridays for Future“ solidarisch erklären und das Engagement „in der unterrichts- bzw. vorlesungsfreien Zeit“ begrüßen.

Schließlich setzte die Kooperation aus SPD, Grünen und FDP sich mit einem Wortlaut durch, in dem die Schulpflicht gar nicht mehr thematisiert wird.

Masterplan Klimaschutz gilt als Weg zum Ziel

Stattdessen wird für einen Dialog der Politik mit den Schülerinnen und Schülern geworben, „um sich mit den inhaltlichen Zielen der Initiative auseinanderzusetzen“. Ziel solle es sein, die Umsetzung des Kieler Masterplans Klimaschutz offenzulegen.

Dazu soll Oberbürgermeister Ulf Kämpfer Ratsleute in seine angekündigten Gespräche mit FfF-Aktivisten einbeziehen.

Schüler sollen sich mit Umweltausschuss austauschen

Im Umweltausschuss soll ein regelmäßiger Austausch mit den Klima-Schülern etabliert werden. Zudem soll die Stadtverwaltung im Ausschuss regelmäßig über die Umsetzung des Masterplans Klimaschutz und weitere Klimaschutzmaßnahmen berichten.

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