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Kiel Kieler Studenten bauen Rennwagen tKielA09
Kiel Kieler Studenten bauen Rennwagen tKielA09
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13:34 21.01.2009
Kiel

Kiel - Generationswechsel im Rennyard-Team der Fachhochschule Kiel. Eine neue, junge Mannschaft Studierender konstruiert und baut zurzeit den neuen Formel-Rennwagen „tKielA09“. Der wird beim „Roll Out“ im April der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Unternehmen „tKielA09“ des Kieler Teams Raceyard ist ehrgeizig. Zum einen, weil die Vorgaben für die angehenden Ingenieure aus den Fachbereichen Maschinenwesen und Elektrotechnik hoch sind. Immerhin sind die drei früheren Teams stets mit beachtlichen Erfolgen von dem vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ausgerichteten „Formula Student“ zurückgekehrt. Zum anderen, weil der VDI die Messlatte für diesen internationalen Wettbewerb erneut höher gelegt hat. Ziel des Wettbewerbs ist es, in Teamwork einen einsitzigen Sportwagen zu entwickeln, zu konstruieren und zu bauen, der den Anforderungen eines Rennbetriebs gewachsen ist. Stärker als in den Vorjahren werden diesmal die ökologischen Aspekte gewichtet.

Zu den Schnellsten gehörten die Kieler schon immer. „tKielA06“ und „tKielA07“ rasten in der Wettbewerbsdisziplin Beschleunigung stets Bestzeiten, das Vorjahres-Auto wurde noch Vierter. „Mit 99 PS hatten wir den stärksten, allerdings auch den durstigsten Motor“, erklärt Teammitglied Thorben Kerkenberg. Der Motor hat immerhin 21 Liter Benzin geschluckt. Damit wird in diesem Jahr kein Blumentopf zu gewinnen sein. Schnell sollen die Prototypen zwar nach wie vor sein - doch mit möglichst wenig Benzinverbrauch. Entsprechend vergibt der VDI für diese Wettbewerbsdisziplin diesmal doppelt so viele Punkte.

Das Raceyard-Team hat sich daher vorgenommen, vor allem das Gewicht des 250 Kilogramm schweren Rennwagens aus dem Vorjahr zu reduzieren. Bis zu 30 Kilo sollen „abgespeckt“ werden. So tüftelt das Team zurzeit unter anderem an einem neuen Kühlersystem. Die Vorgabe: aus zwei macht eins. Das neue Fahrzeug soll mit einem Kühler auskommen, was alleine um die 30 Kilo spart. Ansonsten wird der „tKielA08“ in zahlreichen Details verfeinert.

Das leistet ein Team, das mittlerweile auf 55 Studenten gewachsen ist. Darunter sind nur noch elf „erfahrene“ aus dem Vorjahr. 35 beschäftigen sich mit der Konstruktion, die anderen bilden das Organisationsteam. Den Wettbewerb „Formula Student“ auf dem Hockenheimring vom 5. bis 9. August gewinnt nicht der schnellste Wagen, sondern die Mannschaft mit dem besten Gesamtkonzept. Bewertet wird das Paket aus Konstruktion, Rennperformance, Wirtschaftlichkeit, Marketing und Präsentation. Die Studierenden müssen also ein real praktikables Geschäftsmodell auf die Beine stellen, das sie selbst finanzieren müssen. So belief sich der Vorjahresetat auf um die 90000 Euro. „Erfreulicherweise unterstützen uns Sponsoren und das CIMTT der Fachhochschule“, sagt Thorben Kerkenberg. Weitere Sponsoren sind aber willkommen.

Beschäftigt sich das neue Team in diesem Jahr vor allem mit der Verbesserung des vorhandenen Autos und daher, so Thorben Kerkenberg, „keine Riesenrevolution“ zu erwarten ist, soll 2010 ein komplett neues Auto mit neuem Motor und neuem Rahmen gebaut werden. Doch das ist zurzeit noch Zukunftsmusik.

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