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Kiel So schön war die Windjammerparade
Kiel So schön war die Windjammerparade
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16:42 30.06.2019
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Bei sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad trauten sich viele Schaulustige ins Wasser und verfolgten von dort die Windjammerparade zur Kieler Woche 2019. Quelle: fpr: Frank Peter
Kiel

Die traditionelle Windjammerparade zur Kieler Woche hat am Sonnabend 130.000 Besucher an die Kieler Förde gelockt.

Um 10.57 Uhr gab Paradedirektor Martin Finnberg vom russischen Segelschulschiff „Mir“ aus per Funkspruch das Startsignal - „bei bestem Wetter und gutem Wind“, wie er sagte. Hinter dem Dreimaster hatten sich über 80 Traditionssegler und historische Motorschiffe formiert. Hunderte Boote begleiteten das Feld. Der leichte Wind kam aus West bis Nordwest mit Stärke drei - für die größeren Schiffe war das fast zu wenig. Dennoch konnte auch die „Mir“ unter vollen Segeln fahren.

Paradedirektor - „Kommt gleich nach Zirkusdirektor“

Für den Paradedirektor war die Windjammerparade 2019 eine Premiere: Der Ältermann der Lotsenbrüderschaft Nord-Ostsee-Kanal II dirigierte zum ersten Mal das Feld. Seinen „Titel“ mag er nicht so sehr. „Das ist ein schreckliches Wort“, sagte der 50-Jährige. „Kommt gleich nach Zirkusdirektor.“

Während der zweistündigen Windjammerparade hatte Finnberg die Aufgabe, die ebenfalls mit Lotsen besetzten folgenden sechs Führungsschiffe zu beraten, das Feld zusammenzuhalten und dafür zu sorgen, dass nichts Schlimmes passiert. Dabei half auch die Wasserschutzpolizei.

Bilanz zur Windjammerparade 2019

„Man ist ja nicht jeden Tag auf einem Großsegler“, sagte Paradedirektor Finnberg. „Das ist kein Alltagsjob.“ Sein Resümee zum Abschluss: „Es ist sehr gut gelaufen - auch für einen Anfänger wie mich waren die Bedingungen sehr gut“.

Zwischenfälle wurden Finnberg bis zum Paradeschluss um punkt 13.00 Uhr nicht gemeldet. „Es war ein sehr gelungener Tag“, sagte er, nachdem sich die Parade zwischen Laboe und Schilksee aufgelöst hatte.

Fotoaktion zur Windjammerparade 2019

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