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Kiel Stadt führt neues Pfandsystem ein
Kiel Stadt führt neues Pfandsystem ein
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18:12 06.05.2019
Von Jürgen Küppers
So sollen die neuen Pfandbecher der Kieler Woche 2019 aussehen: Kieler-Woche-Büroleiter Philipp Dornberger, seine Kolleginnen Catharina König (li.),  Venessa-Zoe Vitsilakis (re.) sowie die Pressesprecherin der Stadt, Kerstin Graupner, präsentieren die Becher-Prototypen im aktuellen Kieler-Woche-Design. Quelle: Frank Peter
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Das neue Pfandsystem ist aus Sicht des Kieler-Woche-Chefs Philipp Dornberger „eines der größten Kieler-Woche-Projekte der letzten 20 Jahre“. Rund 1,5 Millionen extra produzierter Kunststoffbecher (0,3 Liter) mit Kieler-Woche-Logo werden gegen ein Zwei-Euro-Pfand an rund 90 Prozent aller Ausschank-Stände in Umlauf gebracht.

Auch Gläser bleiben noch im Umlauf

Vorteil des neuen Systems: Die Becher können Besucher entweder an Ständen aller Kieler-Woche-Standorte gegen Pfanderstattung zurückbringen oder – ähnlich wie bei den Weihnachtsmarkt-Bechern – als Souvenir behalten. Wer Wein, Cocktails oder Bier lieber aus Gläsern genießen möchte, kann das zwar weiterhin tun, muss diese dann aber wie gewohnt am jeweiligen Stand der Getränkeausgabe zurückgeben.

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Aufgrund der gewaltigen Dimensionen des neuen Pfandsystems rechnet Dornberger damit, dass es möglicherweise an der ein oder anderen Stelle „ruckelt und nicht alles hundertprozentig klappt“. Trotzdem sei es der Stadt wichtig gewesen, jetzt ein solches Zeichen einer stärkeren ökologischen Ausrichtung der Kieler Woche zu setzen – gerade im Jubiläumsjahr.

Papiertrinkhalme im Kieler-Woche-Design

Auch bei den Trinkhalmen setzt das Kieler-Woche-Büro auf Nachhaltigkeit. Grundsätzlich verboten ist in diesem Jahr die Ausgabe von Plastikhalmen. Welchen umweltfreundlichen Ersatz die Standbetreiber wählen, bleibt ihnen grundsätzlich selber überlassen.

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Das Kieler-Woche-Büro hat allerdings eine Sammelbestellung ökologisch produzierter Papiertrinkhalme im Kieler-Woche-Design organisiert, die die Standbetreiber verwenden können.

Zwei neue Fahrradparkplätze kommen hinzu

Weiter ausgebaut wird das im vergangenen Jahr erstmals eingeführte Konzept der bewachten Fahrradparkplätze. Zu den bestehenden drei Standorten (unter der Gablenzbrücke, Hiroshimapark, Reventlouallee beim Finanzministerium) kommen in diesem Jahr zwei neue hinzu: am Anfang der Kiellinie bei der Seeburg sowie im Karolinenweg bei der Krusenkoppel.

Grund dafür ist der große Erfolg des Angebots, von dem laut Dornberger unerwartet viele Kieler-Woche-Besucher Gebrauch gemacht hätten. „Diesen Trend wollen wir mit dem Ausbau der Fahrradparkplätze weiter fördern.“

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