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Kiel KN-Talk dreht sich um Bier und E-Roller
Kiel KN-Talk dreht sich um Bier und E-Roller
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10:43 25.06.2019
Von Jördis Merle Früchtenicht
Probesitzen auf den Elekrto-Rollern von Wofii: Nils Rümmeli von Wofii (links) und Max Kühl von Lillebräu waren am Montag die Gäste des Talks in der KN-Medienlounge. Quelle: Sonja Paar
Kiel

Eine leichte Brise sorgt am Montagnachmittag für etwas Abkühlung beim zweiten Talk in der KN-Medienlounge im Olympiahafen in Schilksee. Moderator Gerd Müller und seine Gäste Max Kühl (35) von Lillebräu sowie Nils Rümmeli (37) vom Startup Wofii warten noch, bis der Musiker auf der Bühne einige Meter weiter sein letztes Lied vor der Pause gespielt hat, und legen dann los.

Elektro-Roller zum Ausleihen sollen nach Kiel kommen

Rümmeli stellt das Startup Wofii vor, das in Kiel Elektro-Roller zum Verleihen anbieten will. Er ist mit seinem Team und einigen der hellblauen Roller, die ein wenig an eine Vespa erinnern, zum Termin gefahren. „Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich keine Sorge um einen Parkplatz in Schilksee“, so Rümmeli. Die ersten zehn Roller sollen in den nächsten vier Wochen in Kiel zum Ausleihen bereitstehen.

Gepostet von Kieler Nachrichten am Montag, 24. Juni 2019

Weitere 15 der Elektro-Fahrzeuge sollen bis Mitte August folgen. „Über unsere App kann man sehen, wo der nächste Roller steht, ihn dann reservieren und losfahren“, sagt Rümmeli. Bezahlt werde pro Minute. Abstellen könne man ihn dann überall in Kiel. „Am besten so, dass er vom Nächsten wieder genutzt werden kann.“

Klimaschutz und Mobilität seien momentan sehr wichtige Themen. „Wir müssen unsere Fahrzeuge ändern, wenn wir in 30 Jahren kein CO2 mehr rausblasen wollen“, so Rümmeli. Kühl ergänzt: „Es macht Sinn, sich jetzt um die Zukunft der Mobilität Gedanken zu machen. Auch darum, ob überhaupt jeder ein eigenes Fahrzeug braucht, oder ob Sharing nicht reicht.“ Der Verkehr müsse nachhaltiger werden, sagt Rümmeli. „Damit die Generation in 1000 Jahren sagt, dass wir das gut gemacht haben und sie immer noch die Rohstoffe für ihr Bier anbauen kann.“

Lillebräu nutzt Wärmerückgewinnung

Die Bemerkung nutzt Müller für eine Frage: „Wie nachhaltig ist eigentlich eine Brauerei?“, will er von Kühl wissen. Ein Thema sei die Wärmerückgewinnung, so der Lillebräu-Gründer. Diese erfolge über einen Wärmetauscher. Ein anderer Aspekt seien regionale Lebensmittel. „Für unser Bier nutzen wir jedoch keine regionale Gerste, da es hier keine Mälzerei gibt, die in unserer Größe Gerste vermälzt.“

Das im Norden angebaute Getreide müsste man daher in die Mitte Deutschlands fahren und wieder zurück. „Daher kommt unsere Gerste aus der Rhön, denn dort wird sie auch vermälzt“, sagt Kühl. Mit Lillebräu habe man die Braukultur in Kiel stärken wollen. Das scheint geklappt zu haben: Das Kieler Woche-Bier, dass die Brauerei herstelle, sei quasi ausverkauft: „Wir haben jetzt nur noch 40 Kästen in der Brauerei stehen“, so Kühl.

Beim nächsten Talk in der KN-Medienlounge ist am Mittwoch um 15 Uhr Umweltminister Jan Philipp Albrecht zu Gast.

Mehr Artikel zur Kieler Woche 2019 finden Sie auf unserer Themenseite.

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